| Viertelmillion Besucher bei Modersohn-Becker Schauen in Bremen |
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| Freitag, 22. Februar 2008 um 18:57 Uhr | ||
Mit den Schauen hätten beide Museen die Künstlerin zu ihrem 100. Todestag eindrucksvoll gewürdigt, erklärte Regierungschef und Kultursenator Jens Böhrnsen (SPD) am Freitag anlässlich der vorläufigen Bilanz. Nach rund vier Monaten gehen die Ausstellungen «Paula Modersohn-Becker und die Kunst in Paris um 1900 - Von Cézanne bis Picasso» in der Kunsthalle und «Paula Modersohn- Becker und die ägyptischen Mumienporträts» in den Kunstsammlungen Böttcherstraße am kommenden Sonntag (24.) zu Ende.
Die Kunsthalle rechnet bis dahin mit insgesamt 220 000 Besuchern bei «Paula in Paris». Angepeilt waren 150 000. «Wir sind stolz, dass wir mit dieser Ausstellung Paula Modersohn-Becker als Künstlerin von Weltrang etablieren konnten und so viel mehr Besucher als erwartet für sie begeistert haben», erklärte der Direktor, Professor Wulf Herzogenrath. Auch das Interesse von Fachleuten sei geweckt worden. So sei jetzt eine Modersohn-Becker Schau in den USA im Gespräch. Das Museum in der Böttcherstraße, das mit etwa 50 000 Gästen gerechnet hatte, zählte wenige Tage vor Ende bereits mehr als 66 000 Besucher für ihre Porträts-Ausstellung. Böhrnsen betonte, dass die Sonderschauen kulturell wie wirtschaftlich ein Gewinn für Bremen gewesen seien. Die Handelskammer Bremen geht von zusätzlichen Umsätzen in Höhe von etwa acht Millionen Euro im Einzelhandel, in der Hotellerie und Gastronomie durch die vielen Besucher. Erhebungen zufolge kamen rund 70 Prozent der Ausstellungsbesucher von außerhalb. |
























































