| Dresdner Kunstsammlungen richten einzigartige Museumsdatenbank ein |
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| Mittwoch, 27. Februar 2008 um 06:59 Uhr | ||
Erste Überlegungen für ein solches Projekt gab es laut SKD bereits 2003. Von 2005 an entwickelte das Dresdner Unternehmen Robotron Datenbank-Software GmbH das Web-basierte Museumsmanagement-System, das seit 2006 im Netz ist. Benannt wurde es nach einem Ende des 16. Jahrhunderts geschaffenen Trinkgefäß im Grünen Gewölbe. An den Kosten von 400 000 Euro habe sich der Bund zur Hälfte beteiligt, sagte Roth. Das per Patent geschützte System der SKD und Robotron ist laut Stange möglicherweise auch für andere Einrichtungen nutz- und übertragbar. Bereits eingegeben sind die Recherchen zu den Rückforderungen des ehemaligen Herrscherhauses Wettin in der Porzellansammlung, so Roth. Mit der Erfassung der Bestände soll nun in allen Sammlungen begonnen werden. Dafür seien allein 65 befristete Stellen in- und extern mit Wissenschaftlern, Fotografen, Restauratoren und Depotarbeitern zu besetzen. Mit «Daphne» werde auch die Grundlage geschaffen, um den Anforderungen der Washingtoner Erklärung zu Recherche und Rückführung von im Nationalsozialismus unrechtmäßig beschlagnahmten Kunstgegenständen besser nachkommen zu können, so Stange. Diese sei bislang unbefriedigend, da es keine systematische Kenntnis über die Bestände gebe. |
























































