| Neumann: Lehmann war ein Glücksfall und großer Stiftungspräsident |
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| Donnerstag, 28. Februar 2008 um 07:12 Uhr | ||
Lehmann sei als «Mann von Welt» ein großer Präsident gewesen und könne sein Amt mit Stolz verlassen, betonte Neumann und fügte hinzu: «Chapeau, Hut ab vor dieser Leistung!» Lehmann habe nicht nur das kulturelle Erbe bewahrt, sondern auch der Moderne den Weg geebnet. Er hätte Lehmann, der an diesem Freitag seinen 68. Geburtstag feiert, noch gerne im Amt behalten, was aber aus beamtenrechtlichen Gründen nach dreimaliger Verlängerung der Amtszeit nun nicht mehr möglich sei. Neumann hob hervor, Lehmann habe die Politik des Bundes davon überzeugen können, dass es richtig und sinnvoll ist, den Masterplan für den Aus- und Aufbau der Berliner Museumsinsel umzusetzen «in einer Größenordnung von bisher 1,2 Milliarden Euro». Auch sei Lehmann immer «ein Vorkämpfer für den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses als Humboldt-Forum» gewesen, für das im Wesentlichen die Preußen-Stiftung die Verantwortung übernehmen werde. «Sein Kampf ist von Erfolg gekrönt», betonte Neumann dazu. Insgesamt sei Lehmanns Amtszeit durch eine Reihe von bemerkenswerten Entscheidungen und Erfolgen gekennzeichnet. Jetzt gebe es «eine neue Zeit, neue Perspektiven, einen Generationswechsel und neue Herausforderungen», betonte Neumann, der auch Vorsitzender des Stiftungsrates der vom Bund und den Ländern getragenen Preußen- Stiftung ist. «Die Stiftung befindet sich, selbst wenn der erfahrene Kapitän geht, dennoch in einem guten Fahrwasser mit neuen Leuten an Bord, die das Kulturschiff mit Geschick steuern werden, davon bin ich überzeugt. Das Humboldt-Forum ist eine neue Bewährung und große Chance für die Stiftung.» |
























































