| Nolde-Museum zeigt Ausstellung «Zwischen Berlin und Russland» |
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| Donnerstag, 28. Februar 2008 um 17:34 Uhr | ||
Thema in diesem Jahr sei «Zwischen Berlin und Russland», sagte Museumsdirektor Manfred Reuther am Donnerstag. Russland wurde gewählt, weil es in diesem Jahr Themenschwerpunkt des Schleswig-Holstein Musik-Festivals sei. Der Künstler Emil Nolde hatte im Herbst 1913 auf seiner Südseereise während der Fahrt durch Russland Eindrücke für viele Aquarelle und Zeichnungen gesammelt. Das Museum hatten 2007 rund 95 000 Menschen besucht. «Wir wollen 2008 die 100 000-Schwelle überschreiten», betonte Reuther.
Die Schau beschäftigt sich zudem mit Noldes Zeit in Berlin. Angeregt durch die in der Berliner Nolde-Dependance gezeigte Ausstellung «Nolde in Berlin - Tanz, Theater und Cabaret» werden Bilder aus dem Winter 1910/1911 gezeigt, die sich mit dem Nachtleben in der Großstadt beschäftigen. Reuther betonte, die dichte Hängung der vergangenen Jahre sei bewusst verändert worden, um den Werken mehr Raum zu geben. Für das laufende Jahr werde es außer in Seebüll und Berlin noch Nolde-Ausstellungen in Bielefeld, Frankreich, Dänemark und den USA geben. Insgesamt sind in der 52. Jahresschau im ehemaligen Wohnhaus des Künstlers 147 Exponate zu sehen. Nolde lebte in Seebüll von 1927 bis zu seinem Tod 1956. Ein Jahr danach öffnete die Stiftung erstmals ihre Türen für die Öffentlichkeit. Mittlerweile haben insgesamt rund 3,7 Millionen Kunstinteressierte die jährlich wechselnden Ausstellungen besucht. Die Ausstellung ist bis zum 30. November 2008 geöffnet. |
























































