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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunsthalle Tübingen zeigt Tim Eitel - Jüngere Werke des Malers PDF Drucken E-Mail
Donnerstag, 28. Februar 2008 um 17:35 Uhr

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Der Künstler sei ein herausragender Vertreter der «neuen deutschen Malerei» sowie der «Leipziger Schule», sagte der Leiter der Kunsthalle, Martin Hellmold, am Donnerstag in Tübingen.

Mit mehr als 40 Bildern aus den Jahren 2004 bis 2008 erschließt die Ausstellung die jüngste Schaffensphase Eitels. Die Leihgaben kommen aus Privatsammlungen in Europa und werden zum Teil erstmals öffentlich in Deutschland gezeigt. Nach der Premiere in Tübingen wird die Ausstellung auch in der Kunsthalle zu Kiel zu sehen sein, zudem in den Kunsthallen Brandts im dänischen Odense.

Die jüngeren Werke Eitels zeigen nach Hellmolds Worten eine «überraschende und doch absolut konsequente Entwicklung zu dunklen Tönen». Diese Weiterentwicklung habe auch zu der Entscheidung geführt, gerade Bilder dieses Künstlers in Tübingen zu zeigen. Eitel ruhe sich nicht auf seinem Erfolg aus, betonte der Leiter der Kunsthalle. «Da muss wirklich eine Suche sein, eine Faszination, die ihn vorantreibt.»

Hellmold sieht die Faszination der Bilder Eitels in einer «fragilen Balance zwischen einer Aussage und einer Leere». Dem widersprach der Maler bei der Präsentation der Ausstellung: «Es gibt nicht die Botschaft, die ich an das Publikum vermitteln will.» Vielmehr seien seine Werke ein Kommunikationsangebot, das erst in der Verbindung mit den Erinnerungen des Betrachters seine Wirkung entfalte. Eitel riet Besuchern der Ausstellung, bei der Betrachtung seiner Bilder den Assoziationen freien Lauf zu lassen. «Da kann man eigentlich auch nichts falsch machen.»

Der Maler wurde 1971 in Leonberg (Baden-Württemberg) geboren, er lebt und arbeitet in Berlin und New York. In Stuttgart hatte der Künstler zunächst Romanistik, Germanistik und Philosophie studiert. Später studierte er Freie Kunst an der Burg Giebichenstein in Halle und dann von 1997 bis 2001 Malerei an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig.


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