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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Dänische Kunst-Satiriker: Bedroht von Islamisten und dem Kreml Von Thomas Borchert, dpa PDF Drucken E-Mail
Freitag, 29. Februar 2008 um 18:53 Uhr

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Bremsen lassen wollen sich er und Pia Bertelsen als Künstlergruppe Surrend davon nicht: «Klar machen wir harte Satire. Man darf es nicht zulassen, dass ein paar zornige, laut schreiende und bedrohliche Menschen Zensur durchsetzen können.» Man müsse die Meinungsfreiheit verteidigen, sagte Egesborg am Freitag im Rundfunk.

Unter 21 politisch-satirischen Plakaten im Kunstverein Tiergarten hatte Surrend bis zur Schließung am Vortag auch das Bild der Kaaba von Mekka, des zentralen Heiligtums des Islam, mit der Aufschrift «Dummer Stein» ausgehängt. Zum Stil der für Surrend typischen Rundumschläge passt, dass dort auch das Bild eines Mannes mit jüdischer Kopfbedeckung und der Inschrift «Dummer Hut» hing.

«Wir gehen auf alle Machthaber und alles Verdummende los, egal mit welchem Hintergrund», sagt Egesborg und kann eine wahrlich vielseitige Beweisliste vorweisen: In Wien ist seit Freitag ebenfalls eine Schau der Dänen zu sehen - dort hängt ein Riesenplakat mit dem Konterfei des russischen Präsidenten und dem zweideutigen Satz: «ErschieSSt Putin - Journalisten?». Und die «Teheran Times» druckte ein Inserat mit allerdings nur vordergründig US-feindlichen Parolen: Unter dem Bild des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ergaben die jeweils ersten Buchstaben von fünf untereinander stehenden Zeilen das englische Wort »Swine» (Schwein).

Surrend attackierte in Warschau die nationalkonservativen Zwillingsbrüder Jaroslaw und Lech Kaczynski und in der Oranienburger Straße in Berlin hängten die Dänen als Warnung vor rechtsextremistischen Tendenzen Nazi-Plakate aus. Den früheren Kardinal Joseph Ratzinger und jetzigen Papst Benedikt verhöhnten sie außerdem als «Feind der Homosexuellen, aber Freund der Pädophilen». Am härtesten seien bisher die Reaktionen aus Moskau gewesen, sagt Egesborg, ohne dass er Einzelheiten nennen will. «Wir stehen auf Putins Todeslisten» fügt er hinzu und bekennt, dass ihm bei diesem Gedanken ausgesprochen unwohl sei.

Dass jetzt ausgerechnet in Berlin die vom Plakatkünstler und Präsidenten der Akademie der Künste, Klaus Staeck, eröffnete Ausstellung durch Gewaltandrohung vorerst geschlossen ist, passt überhaupt nicht zum Deutschland-Bild der dänischen Künstler: «Hier schlägt man satirisch viel härter zu als bei uns zu Hause.» Dabei hatte ja gerade die provokant gemeinte Veröffentlichung «harter» Mohammed-Karikaturen 2005 in Dänemarks größter Zeitung «Jyllands- Posten» zu Protesten in weiten Teilen der islamischen Welt geführt - mit 150 Toten.

Obwohl Egesborg die Veröffentlichung dieser Zeichnungen unterstützt, sieht er sich mit Pia Bertelsen als Surrend in einer ganz anderen Tradition: «Wir fühlen uns sehr eng verbunden mit Leuten wie Klaus Staeck und dem klassischen Montage-Künstler John Heartfield.» Die Redaktion der Frankfurter Satirezeitschrift «Titanic» nennt er «richtig gute Freunde» und meint: «Deutschland ist das liberalste Land Europas. Hier fühlen wir uns eigentlich viel mehr zu Hause als in Dänemark.» Gesagt hat er das kurz vor der Eröffnung der Ausstellung im Berliner Tiergarten, die nach ein paar Tagen nun geschlossen ist.


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