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Donnerstag, 31. Januar 2008 um 17:15 Uhr |
Den Haag (dpa) - Aus Platznot will sich Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein von einem Teil seiner wertvollen Kunstsammlung trennen. Das Auktionsaus Christie's in Amsterdam bringt am 1. April 450 Werke im Schätzwert von rund fünf Millionen Euro zur Versteigerung. Wie Christie's am Dienstag mitteilte, gehören dazu Mobiliar, Gemälde, Skulpturen, Uhren, Globen und andere Objekte aus vier Jahrhunderten. Zu den Spitzenstücken zähle mit einem Schätzwert von bis zu 300 000 Euro ein Paar Globen von Willem Janszoon Blaeu (1571-1638), der für die glorreiche niederländische Ostindien-Kompagnie (VOC) tätig war. Der Fürst unterstreicht, dass seine Familie über Jahrhunderte hinweg eine der bedeutendsten und umfassendsten Privatsammlungen der Welt zusammengetragen habe. «Die Fülle der Sammlungsobjekte hat eine adäquate Platzierung zahlreicher Einzelstücke jedoch zunehmend unmöglich gemacht», berichtete er laut Christie's. Der Erlös der Versteigerung soll in den Erhalt der weiterhin im fürstlichen Besitz bleibenden Kunstwerke gesteckt werden.
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