| Regensburger Museum kauft größte Chodowiecki-Privatsammlung |
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| Donnerstag, 31. Januar 2008 um 17:28 Uhr | ||
Chodowiecki hatte deutsche, polnische und französische Vorfahren und zählte im 18. Jahrhundert zu den bekanntesten und erfolgreichsten Künstlern. Seine Motive waren bürgerliche Familien, Berliner Stadtansichten oder Szenen mit Preußenkönig Friedrich II. Zudem hat er zahlreiche Bücher seiner Zeitgenossen wie Johann Wolfgang von Goethe oder Friedrich Schiller illustriert. Im Unterschied zu vielen anderen bedeutenden Künstlern dieser Zeit war er weder von der Kirche noch von den Königshäusern abhängig. In seinen letzten Lebensjahren war er Direktor der Akademie der Künste in Berlin. Das gesamte Werk Chodowieckis umfasst etwas mehr als 2000 Druckplatten. Etwa 75 Prozent der Radierungen sind in der Sammlung des im vergangenen Jahr verstorbenen Kunsthändlers aus Hannover enthalten. Dem Kunstforum Ostdeutsche Galerie war Ende 2007 die Sammlung angeboten worden. Da das Ministerium binnen weniger Tage den Kaufpreis zur Verfügung stellte, konnte der Ankauf realisiert werden. Museumschefin Lorenz erklärte, dass es sich um die bedeutendste Erweiterung des Bestandes des Regensburger Spezialmuseums seit zehn Jahren handele. Sie will die Chodowiecki-Sammlung nun aufbereiten und eine Auswahl der Werke 2010 zum 40-jährigen Bestehen der Galerie in einer Ausstellung präsentieren. Die Ostdeutsche Galerie wird vom Bund, Bayern und der Stadt Regensburg getragen und ist auf Künstler aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten spezialisiert. Da das bayerische Sozialministerium für die Kulturarbeit im Vertriebenenbereich zuständig ist, betreut das Ministerium auch die Regensburger Galerie. Ministerialdirigent Medardus Huemer bezeichnete den Preis für die Chodowiecki-Sammlung als günstig. Die Bilder seien weltweit auf dem Kunstmarkt gesucht. (Internet: www.kunstforum.net) |
























































