| Zweite Verhüllungsaktion in Chemnitz: Roter Turm verschwindet |
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| Donnerstag, 03. Juli 2008 um 07:03 Uhr | ||
Die deutsch-ägyptische Künstlerin Andrea Taha verhängte den Roten Turm in der Innenstadt mit bunten Stoffbahnen. Drumherum entstand eine Wüstenlandschaft mit einem großen Beduinenzelt. Die Künstlerin möchte die Passanten in eine fremde Welt entführen und dem ältesten Chemnitzer Bauwerk gleichzeitig neue Aufmerksamkeit schenken. Derzeit steht der Turm, der im späten 12. Jahrhundert errichtet wurde und Teil der alten Stadtmauer war, leer. Bis zum 28. September ist er verhüllt. Die Eröffnung ist an diesem Donnerstag. Rund um den Turm sind Vorträge, Lesungen, Diskussionsrunden sowie Kabarett- und Tanzaufführungen geplant. Die Künstlerin will über eine Welt von übermorgen - das Chemnitz in 10 000 Jahren - nachsinnen lassen. Ihre Vision: In Chemnitz herrscht dann Wüste wie in Ägypten. Taha hat sich nach eigenen Angaben der «präventiven Archäologie» verschrieben. Alltagsdinge macht sie zu Ausgrabungsgegenständen, etwa eine «versteinerte Unterhose» der Chemnitzer Kultmarke bruno banani. |
























































