| Krefelder Ex-Museumsdirektor Gerhard Storck tot |
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| Donnerstag, 03. Juli 2008 um 07:06 Uhr | ||
Storck, der zu den markantesten Museumsleitern Deutschlands gehörte, sei zu Wochenbeginn im Alter von 67 Jahren nach langer Krankheit gestorben. Dies teilte die Stadt Krefeld am Mittwoch mit. Er leitete von 1975 bis 1999 die Kunstmuseen der Niederrheinstadt und war auch in den Jahren danach noch in beratender Funktion für Krefeld tätig. Zuvor war Storck am Kunstmuseum Düsseldorf bereits als Experte für zeitgenössische Kunst hervorgetreten. Unter anderem legte er durch den Ankauf des «Zero-Raumes» die Grundlage für die Sammlung zeitgenössischer Kunst in Düsseldorf. In Krefeld trat Storck die Nachfolge von Paul Wember an und setzte dessen «wegweisende Arbeit mit eigenen Vorzeichen» fort, erklärten die Krefelder Museen. Durch eine konsequente Ankaufstrategie und Ausstellungstätigkeit habe er für den weltweiten Ruf Krefelds als Ort für avantgardistische Kunst gesorgt. Ausgestellt und erworben wurden in der Ära Storck Arbeiten von heute berühmten Künstlern wie Richard Serra, Bruce Nauman, Robert Mangold, Lawrence Weiner oder Keith Sonnier. Schon 1976 stellte er im Krefelder Haus Lange zum ersten Mal Werke des damals noch wenig bekannten Malers Gerhard Richter aus. Für Aufsehen sorgte 1989 die erste Präsentation des Zyklus «18. Oktober 1977», der sogenannten Baader-Meinhof-Bilder von Richter, in Krefeld. Eine enge Beziehung verband den Museumschef auch mit Joseph Beuys: 1976 erweiterte er die Werkgruppe des Künstlers im Kaiser-Wilhelm- Museum durch den Ankauf des «Fond IV/4» sowie zahlreicher früher Zeichnungen. Sehr früh wurden von Storck auch die künstlerischen Fotografien von Andreas Gursky, Thomas Ruff und Thomas Struth gezeigt. |
























































