| Schau afghanischer Malerinnen in Berlin eröffnet |
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| Freitag, 04. Juli 2008 um 07:00 Uhr | ||
Die Schau mit 33 Bildern von 23 jungen Künstlerinnen ist erstmals im Ausland zu sehen. «Sie ist ein Ausrufungszeichen für die Rückkehr Afghanistans zu einem weltoffenen, freiheitlichen Land», hob Sachsens Staatsministerin für Kunst, Eva- Maria Stange (SPD), laut einer Mitteilung hervor. Die Ausstellung in der sächsischen Landesvertretung dauert bis zum 16. Juli. Die jungen Frauen können sich seit 2007 am Center for Contemporary Arts Afghanistan in der Hauptstadt Kabul ausbilden lassen. Ursprünglich sollte die Ausstellung am 25. Juni öffnen. Drei der eingeladenen Künstlerinnen konnten jedoch nicht rechtzeitig in Berlin reisen, weil ihnen nach Angaben des Staatsministeriums die Visa nicht rechtzeitig erteilt worden waren. Stange hatte daraufhin den Eröffnungstermin verschoben. Claus-Peter Haase, Direktor des Berliner Museums für Islamische Kunst, würdigte die Arbeiten der afghanischen Malerinnen. Zu bewundern sei die «im Engen, Düsteren durchscheinende Kraft und Angstfreiheit, die Lebensbejahung und der Glaube an die Wirkung von künstlerischem Ausdruck jenseits von Religion und Ideologie». Die Schau ist in Deutschland vorerst nur in Berlin zu sehen, danach sind Stationen in China und in den USA geplant. Stange hat bereits eine Kooperation der Hochschule für Graphik und Buchkunst Leipzig und des Centers in Kabul angekündigt. |
























































