| «Caldera» - Begehbares Cragg-Kunstwerk für Salzburg |
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| Mittwoch, 09. Juli 2008 um 06:47 Uhr | ||
Das Werk «Caldera» des in Wuppertal lebenden Künstlers, der zu den prominentesten Bildhauern der Gegenwart gehört, soll am 25. Juli der Öffentlichkeit übergeben werden. Dies teilte der künstlerische Leiter der «Salzburg Foundation», Walter Smerling, am Dienstag in Bonn mit. Mit dem Titel «Caldera», geologischer Begriff für einen Vulkan- Kraterkessel, verweise Cragg auf «Raum und Materie voller Energie und Emotion, entstanden aus dramatischen Prozessen». So sei das Werk «eine wahre Landschaft aus Bronze, Vor- und Rücksprüngen, Formen, die sich gegeneinander schieben wie Erdschichten», erklärte Smerling. Die Skulptur verstehe der Künstler als «mentale Landschaft», die man auch begehen kann. Den Salzburger Makartplatz in unmittelbarer Nähe zu Mozarts Wohnhaus habe der 1949 in Liverpool geborene Bildhauer gewählt, «weil er der von praktischem Nutzen bestimmten Gestaltung dieses historischen Ortes die Zweckfreiheit der Kunst entgegensetzen möchte». Cragg, Mitglied der Londoner Royal Academy und Professor an der Kunstakademie Düsseldorf, lebt seit den 70er Jahren in Wuppertal. Er hat weltweit in zahlreichen bedeutenden Museen ausgestellt und an mehreren Ausgaben der documenta und der Biennale von Venedig teilgenommen. Organisiert wurde das Salzburg-Projekt von der Stiftung für Kunst und Kultur (Bonn) in Kooperation mit der «Salzburg Foundation». Insgesamt sind nach Angaben der Bonner Stiftung zehn Kunstwerke in der Stadt geplant. Die bisherigen Beiträge stammen von Anselm Kiefer (2002), Mario Merz (2003), Marina Abramovic (2004), Markus Lüpertz (2005), James Turrell (2006) und Stephan Balkenhol (2007). (Internet: www.salzburgfoundation.at und www.stiftungkunst.de) |
























































