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Freitag, 18. Juli 2008 um 06:36 Uhr |
Franz Radziwill «Radziwill und die moderne Kunst» heißt es von diesem Sonntag (20.) an im Schlossmuseum Jever. 35 Gemälde aus 50 Jahren belegen Radziwills Auseinandersetzungen mit der Klassik und mit den Kunststilen seiner Zeit. Im Wohnhaus des Malers in Dangast steht unter dem Titel «Radziwill und die moderne Welt» bereits seit März seine zwiespältige Haltung zum technischen Fortschritt im Blickpunkt. Beide Schauen dauern bis zum 11. Januar 2009. Franz Radziwill wurde 1895 in Bremen geborgen. In Dangast am Jadebusen, das als Sommerfrische der «Brücke»-Maler bekanntgeworden war, kaufte der Autodidakt 1923 ein Fischerhaus. Hier lebte und arbeitete der bedeutendste Maler der Region im 20. Jahrhundert bis zu seinem Tod. In dem bescheidenen Haus hinter dem Deich betreibt die in Oldenburg ansässige Radziwill-Gesellschaft e.V. seit 20 Jahren ein Museum mit jährlich wechselnden Ausstellungen. Die Ausstellung in Jever mit Leihgaben von vielen Museen und Privatsammlern wird ebenfalls von der Radziwill-Gesellschaft betreut. (Das Schlossmuseum Jever ist dienstags bis sonntags, im Juli und August auch montags von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 3,50 Euro, Kinder bis 13 Jahre frei; Das Franz Radziwill Haus in Varel/Dangast, Sielstraße 3, ist donnerstags bis samstags von 15.00 bis 18.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 11.00 bis 18.00 Uhr geöffnet; der Eintritt kostet 2,50 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei; Internet: www.radziwill.de; www.schlossmuseum.de.)
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