Einar Schleef «Wir sind mit der Resonanz sehr zufrieden, wenn man bedenkt, dass Schleef als Maler fast unbekannt war», sagte der Sprecher der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Wolfgang Heger, am Freitag. «Die Menschen kamen aus ganz Deutschland und dem benachbarten Ausland, wie der Schweiz und Österreich.» Im Rahmen der Ausstellung, die am 26. April in einem ehemaligen Kaufhaus in Halle eröffnet worden war, wurden mehr als 100 Führungen, Vorträge, Lesungen und Filmabende angeboten. Die Kunststiftung präsentierte im 9000 Quadratmeter großen Erdgeschoss des DDR-Baus 250 Zeichnungen und 90 Gemälde aus allen Schaffensphasen Einar Schleefs (1944-2001). Es sind Stillleben, Illustrationen, Landschaften sowie Porträts, Bilder zu Theaterthemen und das zeichnerische Werk. Parallel zur Schleef-Ausstellung wurde die Schau «48 Karat» mit Werken junger Künstler aus Sachsen-Anhalt gezeigt. Die Stiftung verwaltet in Halle seit 2004 den Nachlass des Künstlers. «Insgesamt umfasst das Werk 6000 Zeichnungen und 250 Gemälde», sagte Heger. Schleef wurde 1944 in Sangerhausen geboren und starb im Jahr 2001 in Berlin. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschsprachigen Regisseure. Als Maler wurde er bisher kaum wahrgenommen. (Internet: www.einar-schleef.de; www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/48karat.htm)
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