|
Sonntag, 20. Juli 2008 um 13:14 Uhr |
Staatsgalerie Stuttgart Auf mehr als 5000 Quadratmetern wird von diesem Samstag an Kunst aus 700 Jahren gezeigt. Es handelt sich um die umfangreichste Neupräsentation der Sammlung in der Geschichte des Museums, wie Direktor Sean Rainbird am Freitag in Stuttgart berichtete. Den Besuchern werden nun rund 1500 Kunstwerke gezeigt. Im Erdgeschoss wird noch bis Dezember an einer Verbindung zweier Gebäudeteile gearbeitet. In dieser Etage soll es vom kommenden Sommer an Sonderausstellungen und auch Präsentationen aus dem Bestand des Museums geben. Erstmals ist der 2002 fertiggestellte Erweiterungsbau in die Dauerausstellung integriert. Die alte Staatsgalerie stammt aus dem Jahr 1853. Der vom britischen Stararchitekt James Stirling entworfene Neubau war 1984 eröffnet worden. Damit erschließt sich parallel zu den ausgestellten Kunstwerken den Besuchern auch eine Architektur aus drei Jahrhunderten. Die Alte Kunst reicht im Neubau von der Malerei des Trecento über die Altarbilder der Alten Meister bis zu den venezianischen Gemälden von Städten und Landschaft des 18. Jahrhunderts. Im alten Teil der Staatsgalerie wird hingegen die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert. Der Erweiterungsbau beherbergt überwiegend Werke der Pop-Art und der Nachkriegs-Abstraktion. (Internet: www.staatsgalerie.de)
|