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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




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Kunstsammlung Gera erhält durch Schenkungen 66 Kunstwerke PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juli 2008 um 06:50 Uhr

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Kunstsammlung Gera

Von einem Verwandten des Malers Paul Neidhardt (1873-1951) erhielt das Museum 52 Arbeiten aus dem Nachlass des spätimpressionistischen Künstlers, wie der Leiter der Kunstsammlung, Holger Peter Saupe, am Dienstag mitteilte. Darunter sind neben Arbeiten Neidhardts wie etwa «Stilleben mit Karpfen» und «Männerporträt» auch Werke von Kurt Günther (1894-1955) und Rudolf Schäfer (1912-1973). Mit einer weiteren Schenkung gelangten 14 Gemälde, Grafiken und Zeichnungen des vor allem als Landschaftsmaler bekannten Künstlers Willy Müller-Gera (1887-1981) nach Ostthüringen.

Die Schenkungen seien Ergebnis des jahrelangen Kontakts zu den Besitzern der Kunstwerke, hieß es. Die Arbeiten ergänzten den Fundus an Werken Ostthüringer Künstler und würden bisherige Lücken der Sammlung schließen. Die Arbeiten müssten zunächst konservatorisch aufgearbeitet werden und sollen voraussichtlich im kommenden Jahr in einer Ausstellung gezeigt werden.

Der Geraer Paul Neidhardt studierte nach Museumsangaben in Nürnberg und München. Von dort brachte er 1906 den Impressionismus nach Gera. Die der Kunstsammlung vermachten Arbeiten stammen aus dem Besitz des Dresdner Kunsthistorikers Hans Joachim Neidhardt. Die zweite Schenkung stammt aus Köln, wo der Sohn des Künstlers Willy Müller-Gera lebt. Müller-Gera schuf vor allem in den 1920er Jahren zahlreiche Ansichten seiner Heimatstadt, lebte aber nach 1945 in Rödental bei Coburg (Bayern). Mit dieser Schenkung wird der bisher geringe Sammlungsbestand an Werken Müller-Geras um wichtige freie künstlerische Arbeiten erweitert. Damit sei ein kleiner Einblick in sein umfangreiches Schaffen möglich.
 

(Internet: www.kunstsammlung-gera.de)



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