994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Gegen die Entfremdung anmalen - Der Künstler Fred Feuerstein PDF Drucken E-Mail
Mittwoch, 30. Juli 2008 um 06:56 Uhr

Share

Der Künstler Fred Feuerstein

Es ist eine Riesenspinne aus Stahl und Kunststoff, die im Speyerer Domgarten sitzt und Groß und Klein in ihren Bann schlägt. Der Künstler mit dem originellen Namen hat das als Klettergerüst und Lehrmodell gestaltete Tier bei einem umweltpädagogischen Projekt zusammen mit Kindern entworfen und es dann selbst gebaut. Seit nunmehr fünf Jahren zieht die orangefarbene Baldachinspinne, zu der ein großes Kletternetz gehört, Einheimische und Touristen an. «Ich bin froh, dass ich es gemacht habe», sagt der 62-jährige Feuerstein, dessen Namen auch ein berühmtes Comic-Steinzeitmännchen trägt. «Ich hätte ja nie gedacht, dass die so bespielt wird!»

Feuerstein ist in vielen Kunsttechniken zu Hause, doch seine Leidenschaft gilt zweifelsohne der Malerei. «Ich habe es mit dem Wesen der Farbe», erklärt der aus dem badischen Oberhausen stammende Mann, der nach einer Kirchenrestauratorlehre in Mannheim Kunst studierte und 1970 über einen Freund nach Speyer kam. Sein Atelier, das in einer ehemaligen Parkettfabrik untergebracht ist, gibt davon Zeugnis. Hier finden sich Pastellfarben-Gemälde, die Reihen von Dreiecken in verschiedenen Farben vor wechselnden Farbhintergründen zeigen, neben der psychedelisch anmutenden Darstellung einer aus Schichten bestehenden Welt, aus der eine Autobahn hervorbricht. Zarte Aquarelle, die Landschaften zeigen, stehen neben einem Drehständer mit dutzenden Bildern, die die Geschichte des Menschen und seiner Umwelt von Anbeginn an erzählen.

Mensch, Natur und die Entfremdung des Menschen von der Natur: Das sei das Grundthema seines Werkes, erklärt der sanftmütig wirkende Künstler, der bewusst auf einen Computer verzichtet und lieber mit dem Fahrrad durch die Natur fährt, um sich inspirieren zu lassen. «Je mehr wir uns entfremden, desto mehr verstehen wir die Natur nicht mehr, desto mehr wird sie zerstört», klagt Feuerstein, der die Natur als seine Kraftquelle bezeichnet. Seine Forderung: «Wir brauchen ein anderes Bewusstsein: Wir müssen die Natur lieben.» Denn schließlich könne der Mensch nicht von der Erde auswandern.

Seine Themen verarbeitet Feuerstein in Bilder- oder Plastiken- Serien, die sowohl gegenständlich wie auch abstrakt gestaltet sein können. Sie kommen nicht reißerisch daher, sondern beeindrucken eher durch Harmonie und Ästhetik. «Die Bilder müssen eine unheimliche Ruhe zurückgeben», sagt er etwa über seine Aquarelle, von denen viele auf Reisen entstanden - durch Afrika, Finnland und Afghanistan sowie durch Russland und Israel. «Das war für mich sehr wichtig, weil ich dabei die Unterschiedlichkeit der Kulturen kennengelernt habe.» Mehrere tausend Bilder hat er schätzungsweise bislang gemalt, viele hat er verkauft. «Ich muss davon leben», sagt der Vater eines 25- jährigen Sohnes und einer neunjährigen Tochter, die aus einer späten außerehelichen Beziehung stammt. Und weil nicht zu jeder Zeit Bilder zum Verkaufen da sind, arbeitet er im Auftrag von Stadt und Bildungseinrichtungen auch mit Kindern und Schülern.

So malte er zuletzt mit Kindern einer Speyerer Grundschule die vier Elemente auf eine Schulwand. Privat plant der Künstler, der in den vergangenen zwei Jahren seine Frau, seine Eltern und eine Schwester verlor, eine 18-teilige Serie von Ölgemälden, in denen er sich mit dem Tod und dem Menschen im heutigen Dasein befasst. «Der Mensch müsste transparenter werden, er ist viel zu materialistisch», sagt er.

Feuerstein selbst lehnte vor einigen Jahren eine Einladung ins Fernsehen ab, wo er mit dem Komiker Herbert Feuerstein hätte auftreten sollen. «Es wäre nicht um die Kunst gegangen, sondern nur um heiteres Namensraten», sagt der Künstler, der auf den Namen Manfred Feuerstein getauft, nach dem Willen seiner Mutter aber Fred Feuerstein genannt wurde. Das gleichnamige Comic-Steinzeitmännchen sei erst nach seiner Geburt entstanden - «ich habe 14 Jahre Vorrechte», sagt er scherzhaft. Und außerdem sei ihm sein Name nicht so wichtig.



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.