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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



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Kunst & Kultur

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Nachrichten aus Kunst und Kultur aus Juni 2008
«Zensur in Moskau» - Tretjakow-Museum entlässt Chef für moderne Kunst PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008 um 07:09 Uhr

Es geht um küssende Polizisten, Politiker in pornografischen Posen und immer wieder um verfremdete religiöse Symbole. Gesammelt hat diese provozierenden Werke Andrej Jerofejew, als Leiter der Tretjakow-Sammlung für zeitgenössische Kunst international geschätzt, in seiner Heimat aber nun als «Ketzer» verfolgt. Dem 52-Jährigen drohen rechtsextreme und religiöse Fanatiker. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Aufwiegelung zu Hass und Feindschaft gegenüber Religionen vor. Vorläufiger Höhepunkt der Intrige ist nun Jerofejews Entlassung aus dem Museum.

«Ich habe schon seit Monaten quasi ein Arbeitsverbot: darf keine Ausstellungen mehr machen, keine Kunstklubs und Lesungen mehr organisieren», sagt Jerofejew. Der Kunstwissenschaftler muss sich in einigen Wochen vor Gericht wegen seiner umstrittenen Ausstellung «Verbotene Kunst» verantworten. Mit auf der Anklagebank sitzt auch der Leiter des Moskauer Sacharow-Museums, Juri Samodurow, der zuvor schon die ebenfalls umstrittene Schau «Vorsicht, Religion!» in dem Menschenrechtszentrum gezeigt hatte. Religiöse Fundamentalisten hatten die Ausstellung damals verwüstet.

Samodurow selbst machte wiederholt deutlich, dass ihm viele der Arbeiten stark missfallen hätten. «Aber ich kann doch nicht sagen: Gefällt mir nicht, also ist das keine Kunst!» In einem geschlossenen Ausstellungsraum müsse eine solche Auseinandersetzung erlaubt sein.

Bei dem Streit geht es nicht im Einzelnen etwa um die Fotocollagen der Künstler Wladislaw Misin und Alexander Schaburow von der Gruppe «Blue Noses». Experten sehen dies vielmehr als Kulturkampf zwischen den konservativen Positionen im Museum und dem Streben junger Kunstwissenschaftler nach einer Erneuerung des sowjetisch-verstaubten Kunstbetriebs. Es sind zudem besonders die russisch-orthodoxe Kirche, jüdische Organisationen, aber auch rechtsradikale Gruppierungen, die eigene - religiöse und nationalistische - Interessen verfolgen. 

Was die Gegner dieser Kunst eint, ist die «Angst vor einem Sittenverfall» in der russischen Gesellschaft, die eine «westliche Freizügigkeit» noch immer in großen Teilen ablehnt. Die russisch- orthodoxe Kirche beruft sich in ihrer Strafanzeige gegen Jerofejew und Samodurow auf die «Verletzung religiöser Gefühle». Die Moskauer Staatsanwaltschaft wirft den Angeklagten «Erniedrigung der Menschenwürde» vor. Die Exponate würden das Weltbild der Betrachter verändern und zu traumatischen Eindrücken führen, so die Anklage. 

Dabei fehlt es in der russischen Öffentlichkeit bisher an einer echten Debatte über Meinungs- und Kunstfreiheit. Menschenrechtler wie Ljudmilla Alexejewa von der Moskauer Helsinki-Gruppe warnten unlängst in einem offenen Brief vor «Zensur und Selbstzensur». «Für uns ist die politische Motivation hinter dieser Anklage klar», heißt es in dem Schreiben. Dies erinnere an die «Inquisition». Der Staat versuche, die künstlerische Auseinandersetzung mit Religion zu kriminalisieren und die ästhetischen Positionen der Kirche zum Maß der Dinge und zum Grund für die Zensur zu machen.

Das Kunstministerium hatte die Sammlung Jerofejews zuletzt als «Schande für Russland» gebrandmarkt. Nach anfänglichem Widerstand gegen solche Einmischung des Staates setzte Tretjakow-Chef Walentin Rodionow nun seinen Kurator Jerofejew vor die Tür. Jerofejew erklärt, er habe mit der Ausstellung «Verbotene Kunst» nur zeigen wollen, dass international anerkannte Künstler in den Auswahlgremien staatlicher Galerien und Museen aus Furcht vor Kritik keine Chance hätten.

 
Grosse-Brockhoff würdigt Josef Albers Museum zum Jubiläum PDF Drucken E-Mail
Montag, 30. Juni 2008 um 07:07 Uhr

Durch kontinuierlich gute Arbeit habe sich das Haus als anerkanntes «Spezialmuseum» für abstrakte, konkrete und konstruktive Kunst etabliert, erklärte Grosse-Brockhoff.

Das Quadrat wurde 1976 eröffnet. Es war das erste Haus, das sich dem Bereich der abstrakt-konstruktivistischen Kunst des 20. Jahrhunderts widmet. Mit einem zusätzlichen Erweiterungsbau wurde1983 das Josef Albers Museum eröffnet, in dem Werke von Albers aus allen Phasen präsentiert werden.

Mit dem 25. Jahrestag ist die neue Ausstellung «Farbe. Material. Raum. - Donald Judd und Josef Albers» eröffnet worden. Die Ausstellung setzt Werke von Judd und Albers in einen direkten Dialog.

 
Künstlerin Bellenger mit Kaiser-Lothar-Preis geehrt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 29. Juni 2008 um 09:31 Uhr

Der mit 2500 Euro dotierte Preis wurde Bellenger am Samstag bei der Eröffnung der 51. Kunstausstellung der Europäischen Vereinigung Bildender Künstler aus Eifel und Ardennen (EVBK) in Prüm überreicht. Mit der Auszeichnung werden nach Angaben der Stadt Bellengers künstlerisches Werk und ihre Verdienste um das Zusammenwachsen Europas gewürdigt. Bellenger ist für Installationen bekannt.

Der Preis ist nach dem römischen Kaiser Lothar I. (795-855) - einem Enkel Karls des Großen - benannt, der im Prümer Kloster als Mönch lebte und dort starb. Die Auszeichnung wurde erstmals 1958 verliehen. Die EVBK war 1957 gegründet worden als Beitrag zur Völkerverständigung in dem wiederholt von Kriegen heimgesuchten Eifel-Ardennen-Raum. Gäste der diesjährigen Ausstellung in der ehemaligen Benediktiner-Abtei in Prüm sind acht Künstler aus den Niederlanden (bis zum 26. Juli).

 
(Internet: www.evbk.org)

 
60 Schüler mit Preisen im 55. Europäischen Kunst-Wettbewerb geehrt PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 29. Juni 2008 um 09:27 Uhr

Der sächsische Kulturstaatssekretär Hansjörg König zeichnete die Preisträger im Meißener Gymnasium Franziskaneum aus, wie das Ministerium mitteilte. Die Bilder und Texte der 60 Schüler wurden aus insgesamt 478 Arbeiten von Schülern im Freistaat ausgewählt. Der Kunst-Wettbewerb wendet sich an Schüler aller Schularten und Jahrgangsstufen. Das Motto lautete in diesem Jahr «Dialog der Kulturen». Zwölf davon setzten sich auch bundesweit durch. Insgesamt nahmen 190 000 Schüler am Wettbewerb teil.

Der Europäische Wettbewerb ist der älteste Schülerwettbewerb in Deutschland und eine der traditionsreichsten transnationalen Initiativen zur politischen Bildung in Europa.

 

(Internet www.europaeischer-wettbewerb.de)

 
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