| Museum Berggruen in Berlin wird erweitert - Entwürfe vorgestellt |
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| Sonntag, 01. Juni 2008 um 17:42 Uhr | ||
Die Pläne wurden am Freitag in der Sammlung Berggruen im Stülerbau der Öffentlichkeit vorgestellt. Daran nahmen auch die Witwe und die Söhne des 2007 gestorbenen Kunstsammlers und Mäzens teil. Er hatte im Jahr 2000 seine Sammlung mit mehr als 160 Bildern vor allem von Picasso, Klee und Matisse der Stiftung Preußischer Kulturbesitz übergeben. Das Architekturbüro Kuehn Malvezzi hat in Berlin bereits die Rieck-Hallen mit dem Hamburger Bahnhof verbunden. Stiftungspräsident Hermann Parzinger würdigte am Freitag die Großzügigkeit der Familie Berggruen, die dem Berliner Museum über 70 hochkarätige Bilder als längerfristige zusätzliche Leihgaben zur Verfügung stellt. Nach der Fertigstellung des 4,2 Millionen Euro teuren Erweiterungsbaus werde das Museum Berggruen, «dieses Kleinod der Berliner Museumslandschaft, auch im internationalen Vergleich noch heller strahlen». Das im westlichen Stülerbau untergebrachte Museum wird zum benachbarten Haus erweitert, wo von 2009 bis 2011 etwa 800 qm zusätzliche Ausstellungsflächen auf drei Etagen entstehen. Der einstimmig ausgewählte Architekturentwurf berücksichtige die Belange der Denkmalpflege in sensibler Weise und überzeuge «durch seine klare und minimalistische Haltung in einer bewusst zeitgenössischen Architektursprache», betonte die Preußenstiftung dazu. Die Erweiterung des Museums Berggruen werde «dem kulturellen Ensemble Charlottenburg einen neuen Glanzpunkt hinzufügen». Die Dauerausstellung «Picasso und seine Zeit» hat seit ihrer Eröffnung 1996 bereits weit über 1,5 Millionen Besucher aus aller Welt angelockt. Die Familie Berggruen habe schon kurz nach dem Tod von Heinz Berggruen betont, dass sie nicht nur großes Interesse an der weiteren Förderung des Museums Berggruen in Berlin, sondern auch an einem Ausbau der Sammlung habe, heißt es in einer Presseerklärung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz.
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