| Gregor Schneider plant 80-Meter-Tunnel für Mönchengladbacher Museum |
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| Montag, 02. Juni 2008 um 20:59 Uhr | ||
Überdimensionierte 14 mal 14 Meter soll das Portal des Tunnels messen, bevor dieser - nach 30 Metern im rechten Winkel abknickend - stetig schmaler und niedriger wird, um an eine Außenwand des Museums zu stoßen, berichtete der Künstler am Montag der Deutschen Presse Agentur (dpa). Dort ist ein Durchbruch geplant, durch den es ins Museum gehen soll - als neuer Zugang zu Schneiders «Kaffeezimmer», «Abstellkammer» und «Schlafzimmer». Diese drei Zimmer aus dem «Haus ur», mit dessen labyrinthischem Umbau der Künstler vor über 20 Jahren begonnen hatte und dafür 2001 mit dem «Goldenen Löwen» der Biennale in Venedig ausgezeichnet worden war, zählen zum Bestand des Museums. Mit Schneiders temporärer Tunnelarbeit sollen auch die Stadt und ihr Museum verbunden werden. Wie ein «Trichter» werde der Gang ins Museum führen, sagte Schneider und: «Das Museum wird schlagartig in der Innenstadt sichtbar.» Gebaut werden soll der Tunnel mit einem Eingang wie ein Schlund nämlich neben dem Museum - so, dass er von der Hauptstraße der Stadt aus unübersehbar sein wird. Schneider zählt zu den bekanntesten deutschen Gegenwartskünstlern. Bekannt als Umgestalter seines Elternhauses im Mönchengladbacher Stadtteil Rheydt zum «Haus ur», erregte Schneider jüngst Aufsehen mit einem «Sterberaum». Dort solle ein Sterbender, mit seinem Einverständnis, bis zum Tod begleitet werden können. |
























































