| 39. Art Basel beginnt - Hohe Qualität und betuchte Käufer |
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| Mittwoch, 04. Juni 2008 um 06:58 Uhr | ||
Das machte Marc Spiegler, einer der Direktoren der weltweit führenden Messe für Gegenwartskunst, am Dienstag vor der Presse deutlich. An diesem Mittwoch öffnet die viertägige Messe, zu der rund 60 000 Besucher erwartet werden. Hunderte kommen mit Privatjets in die Schweiz. Es wird mit zahlreichen Deals in Millionenhöhe gerechnet. «Einige befürchten das Ende des Kunstmarktbooms», sagte Spiegler der Deutschen Presse-Agentur dpa und fügte optimistisch hinzu «Man kann schwer die Zukunft vorhersagen, doch für einen gesunden Kunstmarkt sind neben Vertrauen gute Werke und gute Käufer das Wesentliche. All diese Faktoren sind vorhanden.» Fachleute warnen seit Jahren, dass der Kunstmarkt überhitzt ist und die Preise für Gegenwartskunst dermaßen gestiegen sind, dass die Spekulationsblase eines Tages platzen könnte. Rund 300 renommierte Galerien aus aller Welt - sie wurden aus einer Rekordzahl von über 1000 Bewerbungen ausgewählt - zeigen in Basel Werke von mehr als 2000 Künstlern. Das Gros der Galerien stammt aus den USA (72), gefolgt von Deutschland (49) und der Schweiz (35). Die restlichen 124 Galerien verteilen sich auf 19 Länder. Das hochklassige Angebot umfasst Arbeiten von Damien Hirst, Gerhard Richter, Tom Wesselmann und Francis Bacon. Neben Malerei, Zeichnungen, Skulpturen und Installationen sind auch wieder aufwendige Internet- und Videokunst vertreten. Und überdimensionalen Kunstwerken, die für übliche Ausstellungsräume zu groß sind, bietet der Messebereich «Art Unlimited» den notwendigen Platz. Einer der Höhepunkte der 60 Großprojekte ist das Hotel Democracy mit 44 Zimmern von Thomas Hirschhorn. Der Schweizer hatte aus politischen Gründen seit 2003 jede Ausstellung in seinem Heimatland boykottiert.
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