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Freitag, 06. Juni 2008 um 06:59 Uhr |
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Das Sorbische Museum und das Stadtmuseum in Bautzen sowie die Stiftung für das sorbische Volk haben die Ausstellung mit dem Titel «Im Reich der schönen, wilden Natur» zusammengestellt. Bis zum 7. September sind 63 Zeichnungen im Zwölf-Säulensaal des Petersburger Winterpalastes zu sehen. Leihgaben kamen auch aus der Hamburger Kunsthalle, dem Kulturhistorischen Museum in Görlitz sowie aus Privatbesitz, wie das Sorbische Museum mitteilte. Die Arbeiten entstanden hauptsächlich während Wehles Kaukasusexpedition 1802 und 1803. Die Biografie des aus der sorbischen Lausitz stammenden Zeichners und Radierers steht in enger Beziehung zum russischen Zarenhof. Wehle war der erste westeuropäische Künstler, der Georgien und Armenien bereiste, um die dortige Landschaft zu zeichnen. Das Sorbische Museum in Bautzen widmete ihm zum 200. Todestag vor drei Jahren eine Schau, die später in Dessau und Görlitz gezeigt wurde. Die Eremitage nahm das Angebot an, die Schau auch in ihren Räumen zu präsentieren.
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