| Expressionisten aus Groningen auf Schloss Moyland zu sehen |
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| Freitag, 06. Juni 2008 um 07:03 Uhr | ||
Von Sonntag an ist die Schau zur Groninger Avantgarde als «spezifischer Strömung des Expressionismus» am Niederrhein zu sehen (bis 12. Oktober), heißt es in einer Pressemitteilung des Museums vom Donnerstag. Präsentiert werden rund 130 Werke - Gemälde wie Papierarbeiten - von 12 Künstlern der 1918 begründeten Künstlergruppe «De Ploeg» angehörten. Die Gruppe, die sich in ihrem Namen dem Ziel verschrieben hatte, den «unbearbeiteten Groninger Boden für Kunst urbar zu machen», war nach Museumsangaben Sammelbecken für drei Hauptströmungen: Eine der Dresdner «Brücke» um Ernst Ludwig Kirchner nahe stehende «vitalistische» Richtung sowie eine «lyrisch-metaphysische» Ausprägung in Nähe zum «Blauen Reiter» aus München. Zudem existiert auch eine «geometrisierend-metaphysische» mit Tendenz zum Konstruktivismus - vertreten etwa durch Job G. Hansen, Wobbe Alkema und Jan van der Zee. Ernst Ludwig Kirchner taucht Pfeife rauchend und an der Staffelei arbeitend auf einem Porträt Jan Wiegers Duktus auf. Vermittelt durch Wiegers (1893-1959) Malweise war der Einfluss des deutschen Expressionisten auf die Gruppe «De Ploeg» maßgeblich: Der niederländische Künstler hatte mit dem Deutschen im schweizerischen Kurort Davos Freundschaft geschlossen. Im Stil der Kirchnerschen «Straßenszenen» fasste etwa George B. Martens seine Bilder auf - zum Beispiel mit der Darstellung eines belebten «Fischmarkts».
(Internet: www.moyland.de) |
























































