| Martínez: Deutschland braucht mehr mutige Ausstellungsmacher |
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| Samstag, 07. Juni 2008 um 20:54 Uhr | ||
«Deutschland hat eine sehr interessante Kunst-Szene mit guten und interessanten Künstlern», sagte die 36-Jährige Kunstwissenschaftlerin am Freitag in einem Gespräch der Deutschen Presse-Agentur dpa in Frankfurt. Museen und Ausstellungshäuser müssten dies aber noch deutlich stärker nutzen und vor allem auch junge Künstler mehr unterstützen. Martínez hatte vor zwei Wochen überraschend mitgeteilt, dass sie die Leitung des Kunstvereins abgibt und zum Jahresende als Chefkuratorin an das Museum für zeitgenössische Kunst in Barcelona (MACBA) wechselt. Die Spanierin leitet das Haus am Römerberg seit Januar 2006, zuvor arbeitete sie unter anderem in den Vereinigten Staaten und im spanischen Bilbao. Deutschland brauche «mehr Plattformen», um entstehende zeitgenössische Kunst auch präsentieren zu können. Museen sollten vor allem häufiger eigene Produktionen zeigen und verstärkt mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten. Hier könne sich Deutschland an vielen Ländern ein Beispiel nehmen. Zugleich forderte sie mehr öffentliche Unterstützung für den Kunstbetrieb im experimentellen Bereich.
(Gespräch: Christian Rupp) |
























































