| Kaufhaus als Kunsthalle - Mehrere tausend Besucher zur Halbzeit |
|
|
|
| Samstag, 07. Juni 2008 um 20:57 Uhr | ||
«5800 Besucher kamen bislang zu unseren beiden Ausstellungen, das ist eine schöne Zahl», sagte ein Sprecher der Kunststiftung Sachsen-Anhalt zur Halbzeit des Projekts. Die Stiftung präsentiert im 9000 Quadratmeter großen Erdgeschoss des DDR-Baus die Schau «48 Karat» mit Werken junger Künstler aus Sachsen-Anhalt, zugleich präsentiert die Stiftung Moritzburg die Retrospektive «Einar Schleef. Der Maler». Rund 2200 Zuschauer haben sich zudem im ehemaligen Technikraum des Kaufhauses das Theaterstück «Orpheus in der Unterwelt - Eine Hommage an Einar Schleef» angesehen. In der zu 92 Prozent ausgelasteten Inszenierung des Thalia Theaters Halle standen keine Schauspieler auf der Bühne, sondern Rapper und Chöre - wie oft bei den Schleef-Stücken. Der 1944 in Sangerhausen geborene Schleef, der 2001 in Berlin an einem Herzleiden starb, war einer der bedeutendsten deutschsprachigen Regisseure. Als Maler wurde er bisher kaum wahrgenommen. Die Stiftung Moritzburg in Halle verwaltet seinen Nachlass und zeigt nun 250 Zeichnungen und 90 Gemälde aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Es sind Stillleben, Illustrationen, Landschaften sowie Porträts, Bilder zu Theaterthemen und das zeichnerische Werk zu sehen.
(Internet: www.einar-schleef.de; www.kunststiftung-sachsen-anhalt.de/48karat.htm; www.thaliatheaterhalle.de) |
























































