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Dienstag, 10. Juni 2008 um 06:46 Uhr |
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Die zwei Porträts des Universitätsrektors Hieronymus Kniphof (1704-1763) und seiner Frau sollen den Sammlungsschwerpunkt Universitätsgeschichte künstlerisch ergänzen, teilte Stadtkulturdirektor Jürgen Bornmann am Montag mit. Sie werden in der für 2010 geplanten neuen Dauerausstellung zu Mittelalter und Neuzeit einen exponierten Platz erhalten. Bis dahin wollen die Historiker auch die Frage klären, warum das 1759 datierte Bild den Arzt und Botaniker Kniphof im Ornat eines Rektors zeigt, obwohl dieser das Amt erst 1761 angetreten habe. Die großformatigen Ölbilder aus Erfurter Privatbesitz konnten im September 2007 auf einer Berliner Auktion ersteigert werden. Die Zwischenfinanzierung von rund 15 000 Euro übernahm die Familie Schulz vom Förderverein des Anger-Museums. Mit Spenden von Vereinen und Erfurter Bürgern konnte der nötige Eigenanteil von mehr als der Hälfte der Summe aufgebracht werden, damit die Bilder in den Besitz des Stadtmuseums übergehen können. Die Universitätsgesellschaft spendete beispielsweise 3000 Euro, der Verein für die Geschichte und Altertumskunde Erfurt 1700 Euro. Das Land habe Bereitschaft signalisiert, die restliche Zahlung zu übernehmen.
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