| Ausstellung untersucht Einfluss afrikanischer Kunst auf Kirchner |
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| Montag, 16. Juni 2008 um 06:51 Uhr | ||
Zu sehen sind bis zum 9. November 16 Werke des Expressionisten sowie 15 Arbeiten afrikanischer Künstler. «Wir wollen mit dieser Ausstellung die ästhetischen Prinzipien zeigen, die Kirchner aufnahm und verarbeitete», sagte Direktorin Anette Rein am Donnerstag in Frankfurt. Kirchner gilt als Mitbegründer der Künstlergruppe «Die Brücke» als einer der wichtigen Wegbereiter der modernen Kunst in Deutschland. Gemeinsam mit Fritz Bleyl, Erich Heckel und Karl Schmidt-Rottluff versuchte er, vor allem ab 1905 neue Wege des künstlerischen Ausdrucks zu finden und die Pfade akademischer Regeln zu verlassen. Bei Besuchen der Völkerkundemuseen in Berlin und Dresden suchten die Mitglieder der «Brücke» Anregungen für ihre Arbeiten. Obwohl Kirchner nie selbst in Afrika war, besaß er ein originales Werk kamerunischer Schnitzkunst. Es ist ebenfalls in der Ausstellung zu sehen.
(Internet: www.mdw-frankfurt.de)
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