| Künstler Schürmann gestorben - Aspirin-Werbung und Kirchenfenster |
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| Montag, 16. Juni 2008 um 06:57 Uhr | ||
Nach Angaben seines Sohnes Gregor Schürmann wurde er 95 Jahre alt. Schürmann ist im Rheinland vor allem mit seinen abstrakten Kirchenfenstern und Mosaiken bekannt geworden. Die Bischöfe hätten dagegen oft Einwände gehabt, aber die Gemeinden und Pfarrer vor Ort seien begeistert gewesen und hätten das Geld für die Fenster gesammelt, berichtete Gregor Schürmann. «Damals galt er als Verrückter, 20 Jahre später als klassischer Moderner - so kann das gehen.» Einzelausstellungen hatte er unter anderem in Darmstadt, Hamburg, Bernkastel, Niederkassel und Solingen. Schürmann, der noch Henri Matisse kennengelernt hatte, war seit Ende der 20er Jahre eng mit dem Maler, Zeichner und Graphiker Georg Meistermann (1911-1990) befreundet. Er schuf unter anderem eine große Wandmalerei und einen Wandteppich für das Solinger Theater. Noch als freischaffender Künstler blieb er als Berater für Bayer tätig, nachdem er dort in den 50er Jahren als Graphiker für die Aspirin- Werbung zuständig gewesen war. «Es gibt legendäre Zeichnungen mit Strichmännchen, die Aspirin trinken», sagte Gregor Schürmann. Seine letzte Ausstellung in seinem Heimatort Leichlingen habe er in diesem Jahr noch bewusst miterlebt. |
























































