| Künstler aus acht Ländern gestalten 1. Festival «Loitzer Peeneaale» |
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| Dienstag, 17. Juni 2008 um 06:58 Uhr | ||
Die Premiere mit Lesungen, Konzerten, Installationen und einer 24-stündigen multimedialen Inszenierung ist vom 21. bis 29. Juni an vier Standorten in und um die Kleinstadt im Kreis Demmin geplant, teilte die Vorsitzende des Loitzer Kunstvereins und Kunstprofessorin an der Universität Kiel, Barbara Camilla Tucholski, am Montag mit. Das Festival an der Peene solle dazu beitragen, die seit 1990 ins Abseits geratene Region wiederzubeleben. Im Zentrum der ersten «Peeneaale» stehe das Stück «Aufhören» im alten Schützenhaus. Das Gebäude werde darin einem menschlichen Körper gleichgesetzt, einzelne Räume Körperteilen zugeordnet. Körperbezogene Sprichwörter und geflügelte Worte dienten einer mehrdeutigen Inszenierung, hieß es. Koordiniert werde die Inszenierung von Kieler und Greifswalder Studenten von dem Kieler Bildhauer Peter-Sebastian Lange und dem Berliner Multimedia-Künstler Mike Hentz, unterstützt von Künstlern aus den Niederlanden, Slowenien, Kroatien und Großbritannien. Geplant sei zudem ein Weg vom Hafen, der Marina Loitz, wo sich der Kölner Frank Bölter in einem gefalteten Riesen-Papierschiff auf das Wasser begibt, zur Ratteninsel mit einer Installation von Martina Stein. Außerdem werde der verlassene Reiterhof des Gutes Loitz künstlerisch einbezogen. Tucholski stammt aus Loitz und hatte bereits im September 2007 ein Kunstprojekt in der Kleinstadt an der Peene realisiert. Schirmherrin ist Mecklenburg-Vorpommerns Landtags-Vizepräsidentin Renate Holznagel (CDU), die Direktorin des Staatlichen Museums Schwerin, Kornelia von Berswordt-Wallrabe, und die Stadt Loitz unterstützen das Projekt.
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