994VD7Q3Z85H


Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

artefacti® wird zur Marke


artefacti® wird zur eingetragenen Marke. Mit Wirkung zum 02.06.2008 ist die Wortmarke artefacti® in das Register des Deutschen Patent- und Markenamtes unter den Aktenzeichen 30 2008 005 456.5 / 16 eingetragen worden. Unter der Wortmarke wird die abstrakte Kunst des Künstlers Michael Külbel als auch die Veranstaltung von Ausstellungen geschützt.



Zufallsbild aus meinem Shop

Unseren Feed abonnieren!

Kunst & Kultur

social bookmarks





Kaufen für die Bundeskunstsammlung - Experten auf der Art Basel Von Christian Schultz, dpa PDF Drucken E-Mail
Dienstag, 17. Juni 2008 um 06:59 Uhr

Share

Auch 2008 war die Messe Anfang Juni ein Treffpunkt für Käufer aus aller Welt - unter ihnen auch Mitglieder der Ankaufkommission der Bundeskunstsammlung. Sie reisen zu den wichtigsten Messen in Basel, Köln, Berlin und London, mit einem Jahresetat von 460 000 Euro in der Tasche. Viel Spielraum bleibt angesichts steigender Preise auf dem Kunstmarkt nicht, zumal von dem Geld auch Restaurationen vorhandener Arbeiten finanziert werden müssen. Und doch ist das fünfköpfige Gremium in Basel fündig geworden, sieben Arbeiten wurden erworben.

Gekauft wurde etwa die Arbeit «Gleichschaltung» von Ulrike Kuschel, eine Collage aus Original-Fragebogen, auf denen Künstler

1933 den Nationalsozialisten ihre Gesinnung angeben mussten. «Es wird ein historisch brisanter Inhalt aufgearbeitet», erklärt Anne-Marie Bonnet, Mitglied der Ankaufkommission und geschäftsführende Direktorin des kunsthistorischen Instituts der Universität Bonn. Es sei ein «schmerzhaft schönes» Werk. Zu den Neuerwerbungen zählt auch ein rund anderthalb Meter hohes regalähnliches, l-förmiges Objekt namens «Respond» aus Holz und Pappmaché von Manuela Leinhoß, das mit dem Kontrast zwischen weichen und harten Formen spielt.

«Das Geld, was wir ausgeben können, fällt im Vergleich zur Kaufkraft anderer Sammler kaum ins Gewicht», sagt Bonnet. «Einen Gerhard Richter können sie heute einfach nicht mehr kaufen.». Daher müsse aus der Not eine Tugend gemacht werden. Ohnehin sei ein teurer Künstler nicht automatisch ein bedeutender Künstler.

Neue Bestandteile der Sammlung sind nun auch das Objekt «10 cities» von Michael Hakimi, eine Art verformte Deutschlandkarte, das Werk «Tasse, Fell, Film» von Susanne Winterling, bestehend aus einem Farbfilm und zwei Fotos, eine Installation mit Plattenspieler von Tris Vonna-Michell sowie eine Arbeit von Dirk Skreber, die ein Modellauto auf einem Metallsockel zeigt. Hinzu kommt die Rauminstallation «Peles Empire» von Barbara Wolf und Katharina Stöver, ein Sammelsurium aus einer Tapete mit dem Interieur eines barocken Schlosses, Möbelstücken, einer Plastik, einem Teppich und zwei Fotos.

Seit 1970 gibt es die Bundeskunstsammlung. Ins Leben gerufen wurde sie vom damaligen Bundeskanzler Willy Brandt (SPD), die Idee hatte der ehemalige Vorsitzende des Deutschen Künstlerbundes, Georg Meistermann. Mittlerweile gehören 1300 Kunstwerke dazu. Fast alle Arbeiten in der vom Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien verwalteten Sammlung - von der Grafik bis zur Videoarbeit - sind nach 1949 entstanden. Sämtlich stammen sie von deutschen Künstlern oder Künstlern, die in Deutschland arbeiten.

Es ist eine Sammlung ohne Museum, die Werke hängen in Ministerien, in mehr als 70 Botschaften und in Behörden. So finden sich Werke von Willy Baumeister und Carl Lohse im Verkehrsministerium, eine Arbeit von Georg Meistermann schmückt den weißen Wintergarten im Kanzleramt.

Rund 100 Werke sind langfristig an Museen verliehen, etwa 200 Arbeiten ruhen in Depots. «Ursprünglich ist es Amtsstubenschmuck», sagt Bonnet. Wichtig sei daher auch, dass man im Alltag mit den Werken leben muss und dass sie in Büros unterzubringen sind.

Was gekauft wird, entscheidet die unabhängige Ankaufkommission.

Ihre Mitglieder werden für jeweils drei Jahre vom Kulturbeauftragten der Bundesregierung berufen und arbeiten ehrenamtlich. Sie sind auf der Suche nach Werken, die das künstlerische Schaffen in Deutschland dokumentieren - das ist die Aufgabe der Sammlung. 60 Werke der Sammlung sind noch bis zum 17. August in der Bonner Bundeskunsthalle zu sehen. Kuratiert hat die Ausstellung Anette Hüsch. Für sie ist die Vielseitigkeit die große Stärke der Bundeskunstsammlung. Es seien zahlreiche Künstler vertreten, jeweils allerdings nur mit einem oder wenigen Werken. Angesichts der hohen Preise auf dem Kunstmarkt seien einige Lücken mit dem vorhandenen Etat kaum mehr zu schließen.

So fehlen etwa Arbeiten von Anselm Kiefer, der in diesem Jahr den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels erhält. Das nur mit mangelndem Geld zu erklären, greift zu kurz. Es ist auch nicht das Ziel der Sammlung, die Entwicklung der Kunst in Deutschland vollständig abzubilden. Vielmehr soll sie die gesamte Breite zeitgenössischer Kunst dokumentieren. «Die Idee ist es, junge Kunst zu fördern. Es wird vieles eingekauft, was hinterher teurer wird», erzählt Bonnet. Das sei bei Zeichnungen von Jorinde Voigt gelungen.

Auf der Suche nach Neuem entdeckten die Kommissionsmitglieder immer wieder Arbeiten, auf die sie sonst nicht gestoßen wären. «Wir brauchen keinen Kiefer, der hängt sowieso überall», sagt Bonnet.



Kommentare (0)
Kommentar schreiben
Ihre Kontaktdetails:
Kommentare:
[b] [i] [u] [url] [quote] [code] [img]   
:D:angry::angry-red::evil::idea::love::x:no-comments::ooo::pirate::?::(
:sleep::););)):0
Security
Bitte geben Sie den Anti-Spam-Code aus diesem Bild ein.