| 100 000 Besucher bei Berlin Biennale zeitgenössischer Kunst |
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| Mittwoch, 18. Juni 2008 um 07:10 Uhr | ||
Die Kunstschau war am vergangenen Sonntag nach rund zehnwöchiger Dauer zu Ende gegangen. Eine der Ausstellungen ist noch bis zum 29. Juni im Schinkel Pavillon in Mitte zu sehen. Die Ausstellung in den Kunst-Werken und an mehreren anderen Orten der Stadt war am 5. April eröffnet worden. Die diesjährige Biennale präsentierte unter dem Motto «When things cast no shadow» (Wenn Dinge keinen Schatten werfen) an insgesamt vier Ausstellungsorten die Werke von rund 100 Künstlern aus aller Welt, außer am «Stammsitz» der Kunst-Werke in der Auguststraße unter anderem auch im Skulpturenpark Berlin am ehemaligen Mauerstreifen in Kreuzberg. Dabei gab es ein «Tag- und Nacht-Programm». Im Nachtteil stellten sich Künstler und Wissenschaftler in über 60 Veranstaltungen mit Filmen, Vorträgen und Performances dem Publikum vor. Titel war: «Meine Nächte sind schöner als deine Tage.» Kuratoren waren Adam Szymczyk aus Polen und die Amerikanerin Elena Filipovic. Der 1970 geborene Szymczyk ist Kurator und Direktor der Kunsthalle Basel. Filipovic, 1972 in Los Angeles geboren, ist als Autorin und Kuratorin aktiv. Die Berlin Biennale wurde 1996 auf Initiative des damaligen Direktors des Ausstellungshauses Kunst-Werke (KW), Klaus Biesenbach, gegründet, der heute am MoMA, dem Museum of Modern Art in New Art Abteilungsdirektor ist. Die Bundeskulturstiftung unterstützt die Kunst-Biennale mit 2,5 Millionen Euro. Sie wird auch bis 2012 zu den Hauptförderern gehören.
(Internet: www.berlinbiennale.de)
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