| Land rettet Beuys-Werke für Krefelder Museum durch Steuer-Erlass |
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| Mittwoch, 18. Juni 2008 um 07:12 Uhr | ||
Die Werke sind Teil der etwa 500 Arbeiten umfassenden privaten Sammlung zeitgenössischer Kunst von Helga Lauffs, die einen Schätzwert von mehr als 49 Millionen Euro hat. Bis auf den Beuys-Komplex werde sie ihre Sammlung allerdings beim Auktionshaus Sotheby's versteigern, da sie die Werke in dem renovierungsbedürftigen Krefelder Museum gefährdet sieht. Wie die Staatskanzlei am Dienstag in Düsseldorf mitteilte, werde das Land zwei Beuys-Werke erwerben, in dem es der Sammlerin Helga Lauffs im Gegenzug 3,5 Millionen Euro Schenkungssteuer erlasse. Drei weitere Exponate schenke Lauffs der Stadt Krefeld. Dabei handele es sich um die beiden Werke «Anschwebende plastische Ladung vor Isolationsgestell» (1960-1969) und «Fond IV/4» (1970- 1974), die das Land dem Museum nun als Dauerleihgabe zur Verfügung stellt. Sammlerin Lauffs schenkte dem Museum die Arbeiten «Barraque DDull Odde» (1961-1967), «Hibernia» (1957-1968) und «Gundfana des Westens - Dschingis Khans Flagge» (1961-1970). Lauffs ermögliche mit ihrer Schenkung den Verbleib des letzten großen, noch authentisch existierenden Beuys-Raums für Nordrhein-Westfalen, teilte der Kölner Anwalt der Sammlerin, Michael Loschelder, mit. Die Werkgruppe, mit der von Beuys fest im Museum in einem Regal geschichtete Materialsammlung «Barraque DDull Odde» als Zentrum, gilt weltweit als eine der wenigen Rauminstallationen des bedeutenden Künstlers, die nun an ihrem Ursprungsort unverändert erhalten bleibt. |
























































