| Würth-Museum zeigt Werke behinderter Künstler |
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| Mittwoch, 18. Juni 2008 um 07:13 Uhr | ||
In der bis zum 2. November dauernden Schau werden 70 Ausstellungsstücke behinderter Menschen 100 Exponaten renommierter Künstler wie Jean Dubuffet und Arnulf Rainer gegenübergestellt. Die Ausstellung im Museum Würth trägt den Namen «Nasen riechen Tulpen» nach einer Arbeit des 45-jährigen Uwe Kächele mit Down-Syndrom. Die Gemälde und Skulpturen sind unter anderem in Workshops des Künzelsauer Hotels Anne-Sophie sowie in der Behindertenwerkstatt Stetten entstanden. Das Projekt ist eine Initiative des kunstinteressierten Unternehmer-Ehepaars Carmen und Reinhold Würth. Alle Werke wurden in Zusammenarbeit mit dem Verein Lebenshilfe e.V. ausgewählt. «Der Reiz liegt vor allem in der besonderen Freiheit, Unabhängigkeit und ungehemmten Entfaltungsfreude der Künstler», sagte Museumsleiterin Sylvia Weber. Alle Ideen und Entwürfe seien fast ohne Hilfestellung von den Behinderten umgesetzt worden, erläuterte die Leiterin der Stiftung für Kunst und Kultur Stetten, Karin Neufert. |
























































