| «Raubkunst»-Porträt der Ditfurths in Kassel ausgestellt |
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| Samstag, 21. Juni 2008 um 23:25 Uhr | ||
Gemäß der Einigung mit der «Raubkunst-Kommission» hänge das 1829 von Johann J. August von der Embde gemalte Bild wieder in der Gemäldegalerie Alte Meister, teilte die Museumslandschaft Hessen-Kassel am Freitag mit. Das Bild sei bis zur Berliner Einigung im Depot gewesen. In einem begleitenden Text werde auf die Umstände der Präsentation hingewiesen. In der NS-Zeit war die frühere Bildbesitzerin, die Jüdin Laura Baumann, von der Gestapo verhaftet worden und beging im November 1940 Selbstmord. Vorher hatte sie die Schwiegermutter ihres Sohnes Heinz als Alleinerbin eingesetzt, um das Vermögen für ihre beiden nach Schottland emigrierten Kinder zu sichern, darunter auch das strittige Gemälde. Es wurde damals auf einen Wert von heutigen 30 000 bis 40 000 Euro geschätzt. Das Bild wurde für 1000 Reichsmark an die Kasseler Sammlung verkauft, unklar ist aber, ob das freiwillig geschah. Die «Beratende Kommission für die Rückgabe NS-verfolgungsbedingt entzogener Kulturgüter, insbesondere aus jüdischem Besitz» hatte in der vergangenen Woche empfohlen, das Bild in der Gemäldegalerie mit einem Begleittext zu belassen, den Erben der früheren Eigentümer aber 10 000 Euro zu zahlen. |
























































