| Kunstmäzen Vilar wird der Prozess gemacht - Millionen veruntreut |
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| Samstag, 21. Juni 2008 um 23:26 Uhr | ||
Das berichtete der US-Sender ABC am Donnerstag (Ortszeit). Dem aus Kuba stammenden Vilar, der weltweit als großzügiger Sponsor von Festspielen und Kulturinstitutionen auftrat, wird unter anderem Wertpapierbetrug und Geldwäsche vorgeworfen. Er soll 5 Millionen Dollar (heute 3,2 Millionen Euro) veruntreut haben. Im Fall einer Verurteilung muss der 67-Jährige mit bis zu zehn Jahren Gefängnisstrafe rechnen. Vilar erklärte sich für nicht schuldig. Der Mäzen war im Mai 2005 festgenommen worden und befindet sich nach kurzer Untersuchungshaft seitdem auf freiem Fuß. Die Kaution von 10 Millionen Dollar hatten Freunde aus der Kunstwelt für ihn aufgebracht, darunter der russische Chefdirigent Waleri Gergijew. Seitdem lebt Vilar dem Bericht zufolge weiter in seinem Luxus- Appartement in Manhattan und besucht regelmäßig Opernaufführungen. Vilar soll in aller Welt rund 225 Millionen Dollar an Kultureinrichtungen gespendet haben. Dazu zählen so renommierte Institutionen wie die Metropolitan Opera in New York, das Royal Opera House in London und die Salzburger Festspiele. Vor seiner Verhaftung kursierten Gerüchte über finanzielle Schwierigkeiten des Mäzens, da er vielfach Zahlungszusagen nicht einhalten konnte. |
























































