| Museum rückt vergessene Berliner Künstlerin in den Mittelpunkt |
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| Montag, 23. Juni 2008 um 07:11 Uhr | ||
Für die Ausstellung hat das Museum rund 120 Werke der in der Kunstszene mittlerweile fast vergessenen Künstlerin zusammengetragen. Es werde damit der gesamte künstlerische Nachlass Siewerts präsentiert, teilte das Museum mit. Die Malerin war ein Freundin von Käthe Kollwitz. Ihre Vorfahren stammten aus Westpreußen, Siewert arbeitete bis zu ihrem Tod als Malerin in Berlin. In der Hauptstadt gehörte sie zu den ersten Mitgliedern der bekannten Künstlergruppe Secession. Die Künstlerin starb gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, als bei einem Bombenangriff ihr Atelier getroffen wurde. Dabei wurden auch etliche ihrer Bilder vernichtet. Die Ausstellung «Clara Siewert - zwischen Traum und Wirklichkeit» ist bis 14. September geöffnet und soll im kommenden Jahr auch im Käthe Kollwitz Museum in Köln gezeigt werden. Die Werke stammen zum Teil aus dem Bestand des Regensburger Kunstforums, das mehrere Jahre lang für die Ausstellung über Siewert geforscht hat. Außerdem haben Museen aus Berlin und Linz Leihgaben zur Verfügung gestellt. Die Ostdeutsche Galerie ist das bedeutendste Kunstmuseums Ostbayerns und ist auf die Werke von Künstlern spezialisiert, die aus den früheren deutschen Gebieten in Osteuropa stammen. |
























































