| Franckesche Stiftungen zeigen Installationen «Dinge der Welt» |
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| Montag, 23. Juni 2008 um 07:11 Uhr | ||
Die Schau steht im Zeichen des Festivals «Theater der Welt 2008» in Halle. Installationen der Regisseurin Nicola Hümpel und des Bühnenbildners Oliver Proske aus Berlin sind zu sehen. Dafür hatten 500 Künstler des noch bis zum 6. Juli dauernden Theaterfestivals Objekte aus ihrer Heimat gestiftet. Sie treten damit an die Stelle des weltweiten Korrespondentennetzwerkes von August Hermann Francke, das einst 3000 Exponate zusammentrug. Damit lehnt die Schau an die 300-jährige Geschichte der Wunderkammer der Stiftungen an, mit deren Hilfe Francke einst Kindern die Welt zu erklären versuchte, teilten die Stiftungen mit. Das Wundern und Staunen als Sammlungskonzept und Impuls der Erkenntnis sei von den beiden Künstlern aufgegriffen worden. In Zusammenarbeit mit den Franckeschen Stiftungen und allen Künstlern des Theaters der Welt hätten sie eine globale Kunst-Wunderkammer des 21. Jahrhunderts konzipiert. In fünf Räumen, die unmittelbar unter der barocken Kunst- und Naturalienkammer liegen, inszenierten sie nun «Dinge der Welt» und stellten dabei Wahrnehmungsgewohnheiten infrage. Die historische Ausstellung werde reflektiert und als «doppelte Wunderkammer» zu sehen sein.
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