| «Leuchtfarbenbilder»: Duisburger Museum zeigt Maler Kuno Gonschior |
|
|
|
| Dienstag, 24. Juni 2008 um 07:05 Uhr | ||
Dem bedeutenden Vertreter der «Analytischen Malerei» widmet das Museum Küppersmühle in Duisburg nun eine Einzelausstellung. Unter dem Titel «Nur für Dich und mich» präsentiert das Haus von Dienstag an bis zum 7. September 65 Werke Gonschiors aus den vergangenen 50 Jahren. Der Künstler untersuche «akribisch das Wesen, die Qualitäten und die Substanz von Farbe», erklärten die Ausstellungsorganisatoren am Montag in Duisburg. Der 1935 in Wanne-Eickel geborene Maler war 1977 auf der documenta 6 vertreten und unterrichtete bis zum Jahr 2000 als Professor für Malerei an der Universität der Künste in Berlin. Gonschiors Gemälde sind als Addition von Farbpunkten unverkennbar, die er als kleinteiliges Ornament kontrastierender Farbwerte auf seine Leinwände bringt. Die meist flächig wirkenden Arbeiten, die vor den Augen des Betrachters nicht selten zu Flimmern beginnen, befreien die Farbe auf diese Weise von jeder Abbildlichkeit und machen den rein konzeptuellen Ansatz des Künstlers deutlich. Die Ausstellung «offenbart, wie Kunst unser Sehen, unsere Wahrnehmung irritiert. Damit wir die Perspektive wechseln», sagte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) am Montagabend laut Pressemitteilung zur Eröffnung. Das Spiel mit den Farben, das der Künstler virtuos beherrscht, verweigere sich der Gewissheit. Kuno Gonschiors Gemälde, so betonte Rüttgers, «gefallen und irritieren uns gleichzeitig». In ihnen zeige sich die künstlerische Freiheit und der autonome Geist des Künstlers. |
























































