| Kunstverein zeigt größte Überblicksschau niedersächsischer Kunst |
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| Freitag, 27. Juni 2008 um 07:05 Uhr | ||
Neben bekannten Namen wie Timm Ulrichs oder Rolf Bier sind zahlreiche junge Talente vertreten. Die Spannbreite reicht von abstrakter Malerei über Zeichnungen, Fotografie und Video bis hin zu Installationen. Seit 25 Jahren fördert der Kunstverein Nachwuchs-Künstler mit dem «Villa Minimo»- Stipendium. Aus Anlass dieses Jubiläums zeige eine zweite Schau mit dem Titel «Überblick» aktuelle Arbeiten von fast allen bisherigen Stipendiaten, erklärte Kunstvereins-Direktor René Zechlin am Donnerstag. «Nordlichter» ist bereits die 84. Herbstausstellung niedersächsischer Künstler. In diesem Jahr wurde sie wegen des für den Herbst geplanten Ausstellungs-Projekts «Hannover goes fashion» vorgezogen. Die Schau mit 36 völlig unterschiedlichen künstlerischen Positionen ist auf drei Standorte - das Künstlerhaus, die Kunsthalle Faust und die NORD/LB art gallery - verteilt. Sie ist bis zum 27. Ein eigener Raum ist den Werken von Degenhard Andrulat gewidmet, der in diesem Jahr mit dem «Kunstpreis der Sparkasse Hannover» ausgezeichnet wurde. In der Tradition der abstrakten Malerei hat er - reduziert auf Farben und kräftige Pinselstriche - eine ganz eigene Handschrift gefunden. Originell sind die Arbeiten der diesjährigen «Villa Minimo»-Stipendiaten Özlem Sulak und Sebastian Neubauer. Sulak spürt in Videos der Migrationsgeschichte seiner Familie nach. Die Besucher können sich beispielsweise auf einem Plüschsofa niederlassen, auf dem TV-Bildschirm erzählt die Großmutter aus ihrem Leben.
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