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Montag, 03. März 2008 um 20:51 Uhr |
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Bei Europas größter Messe für Antiquitäten und Kunst TEFAF (7. bis 16. März) in Maastricht (Niederlande) sind Teile der Sammlung erstmals seit 1942 ausgestellt, teilte die Gläserne VW-Manufaktur Dresden als Präsentator am Montag mit. Dazu gehören ein prächtig verziertes Prunkreitzeug, ein Sattel vermutlich tatarischer Herkunft sowie aufwendig verzierte osmanische und siebenbürgische Waffen.
Die «Türckische Cammer» befand sich im damaligen Stallgebäude des Schlosses. Sie verwahrte bereits im 17. Jahrhundert reich mit Gold und Edelsteinen verzierte Kunstwerke aus Istanbuler Hofwerkstätten oder orientalisierende Prunkgegenstände. Sachsens Kurfürsten trugen über Jahrhunderte eine der weltweit bedeutendsten Sammlungen osmanischer Kunstwerke des 16. bis 19. Jahrhunderts zusammen. Sie soll von Ende 2009 an wieder zugänglich sein und anhand prächtiger Teile osmanischer Staatszelte, Prunkreitzeuge, Waffen, Helmen, Panzerhemden, Fahnen und Gewändern die einstige Faszination der Herrscher gegenüber der osmanischen Kunst nachvollziehbar machen.
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