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Dienstag, 04. März 2008 um 16:58 Uhr |
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Nach einjähriger Restaurierung hängt das Tryptichon «Thronende Madonna mit Kind», «Verheißung an Joachim» und «Begegnung von Joachim und Anna an der Goldenen Pforte» von Macrino d'Alba wieder in der Gemäldegalerie. Das um 1495 entstandene Werk wurde seit 1995 nicht mehr in der ständigen Ausstellung gezeigt, da es stark vergilbt war. Bezahlt wurde die Restaurierung durch die BNP Paribas Stiftung, wie der stellvertretende Direktor des Museums, Jochen Sander, am Dienstag in Frankfurt mitteilte.
Die drei Pappelholztafeln gelten in Fachkreisen als ein typisches Beispiel für ein vollständig erhaltenes Altarretabel aus dem späten 15. Jahrhundert. Das Werk wurde 1831 kurz nach der Gründung des Städels von dem Museum erworben. Die seit 1994 tätige Stiftung unterstützt nach Darstellung ihres stellvertretenden Leiters Jean-Jacques Goron weltweit jährlich Kulturinstitute mit 2,5 Millionen Euro. Mit dem Tryptichon wurde zum ersten Mal die Restaurierung eines Kunstwerks in Deutschland finanziert. Die BNP Paribas gilt als einer der weltweit führenden Banken- und Finanzdienstleister.
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