| documenta-Archiv erprobt neues Konzept zur Videoarchivierung |
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| Dienstag, 04. März 2008 um 16:59 Uhr | ||
Bei dem Projekt sollen wertvolle Aufnahmen der weltweit bedeutenden Kunstausstellung vor dem Verfall geschützt und gleichzeitig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Unter den Aufnahmen sei Material, das bis zum Jahr 1957 zurückreiche. Die erste documenta war 1955, die «Weltkunstausstellung» findet seither alle vier, seit 1972 alle fünf Jahre statt. Zur documenta 12 kamen im vergangenen Sommer gut 750 000 Menschen nach Kassel.
Kern des Projektes ist die Digitalisierung der Aufnahmen. Damit bleibe das Material nicht nur der Nachwelt erhalten, sondern werde zugleich für die Öffentlichkeit nutzbar. Möglichst viele sollten über das Internet abrufbar sein. Die Chefin des documenta-Archivs, Karin Stengel, sprach von einem «Quantensprung» und einen «neuem Zeitalter für die Videoarchivierung». Allein schon die Heterogenität der unterschiedlichen Videoformate aus einem halben Jahrhundert seien ein großes Problem. «Wir werden dafür neue Formate entwickeln müssen, die möglicherweise zum Standard bei der Videoarchivierung werden», sagte Stengel. Das Kasseler Projekt ist Teil des «Programmes zur Konservierung und Restaurierung von mobilem Kulturgut». Dabei fördern die Kulturstiftungen des Bundes und der Länder drei Vorhaben mit einem Gesamtvolumen von 714 000 Euro. Die anderen beiden Projekte sind beim Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe und beim European Media Art Festival in Osnabrück angesiedelt. (Internet: www.documentaarchiv.de) |
























































