| Restauratoren legen Wandbild des Malers Fritz Greve in Waren frei |
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| Dienstag, 04. März 2008 um 17:00 Uhr | ||
Bis Ostern solle der erste von insgesamt drei Abschnitten des Bildes «Himmelfahrt Christi» fertig sein, sagte Pastor Leif Rother am Dienstag in Waren. An dem etwa 8 mal 13 Meter großen Bild aus dem Jahr 1913 am sogenannten Triumphbogen arbeiten bis zu vier Restauratoren. Es ist nach Angaben von Experten eines der gelungensten Werke Greves, war aber 1963 übermalt worden. Es sei damals nicht genug Geld da gewesen, um das Werk auszubessern, sagte der Pastor. Der Maler stammte aus Malchin und war 20 Jahre als Professor an der Königlichen Kunstschule Berlin tätig.
Der Ablauf der aufwendigen Restaurierung wurde laut Rother in einer Diplomarbeit eines Kunststudenten festgelegt. Das Bild war mit drei Farbschichten übermalt worden, die teils mit Skalpellen abgelöst werden. Die Freilegung kostet rund 34 000 Euro und wird über Spenden finanziert. Die gesamte Restaurierung würde Rother zufolge fast das Doppelte kosten, man hoffe noch auf weitere Spenden. Greve malte vor allem Porträts, Stillleben, Landschaften, Altarbilder und Fresken, seine Arbeiten sind in zahlreichen Museen und in Sternberg (Kreis Parchim) und Hohen Mistorf (Kreis Güstrow) zu finden. Er gilt auch als der bedeutendste mecklenburgische Kirchenmaler seiner Zeit. Eines seiner größten Werke ist das Gemälde «Landtag an der Sagsdorfer Warnowbrücke bei Sternberg am 20.Juli 1549» in der Turmhalle der Kirche zu Sternberg. An Greves Alterssitz in Jettchenshof bei Malchin erinnert ein Kunstverein an den Maler. |
























































