| Förderkreis will Neubau des Bauhaus-Museums Weimar forcieren |
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| Mittwoch, 05. März 2008 um 18:59 Uhr | ||
Bereits 2009, im 90. Gründungsjahr des Staatlichen Bauhauses, solle ein internationaler Wettbewerb für das Projekt ausgeschrieben und das Siegerprojekt gekürt werden, sagte Gründungsmitglied Hellmut Seemann, Präsident der Stiftung Weimarer Klassik.
Der Neubau, für den viele Weimarer seit Jahren kämpfen, soll von einem Teil der 90 Millionen Euro bestritten werden, die der Bund und das Land Thüringen der Stiftung für Bau- und Restaurierungsprojekte zugesagt haben. Das 1995 im alten Kulissenhaus des Theaters eröffnete Museum ist ein Provisorium. Es kann die einzigartigen Schätze aus der Frühzeit der Kunst- und Designschule nur ungenügend vorstellen. Weimar habe als Gründungsort neben Dessau, Berlin oder New York einen Anspruch und eine Verpflichtung das Bauhaus zu zeigen. Außerdem habe sie mit der Bauhaus-Universität eine Hochschule, die auf den Ideen der Bauhäusler aufbaue, sagte Rektor Gerd Zimmermann. Die Erarbeitung eines Konzepts habe Priorität. Danach richte sich, wo das Gebäude stehen und wieviel es kosten werde. Im Gespräch sind drei bis vier Standorte in Weimar, darunter auf dem jetzigen Areal und auf dem Universitätsgelände. Zimmermann sprach von 20 bis 30 Millionen Euro, die für so ein Museum einzuplanen seien. Thüringens Kultusminister Jens Goebel (CDU) hatte als Zeitmarke für die Fertigstellung vor Wochen 2013 in den Ring geworfen. Das sehen die Mitglieder des neuen Förderkreises als eine optimistische Aussage, die jedoch zeige, dass das Projekt nicht in weite Ferne geschoben werden solle. (Internet: www.neu-bau-haus.de) |
























































