| 250 Exponate zeigen Entwicklung von 100 Jahren LWL-Landesmuseum |
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| Donnerstag, 06. März 2008 um 16:44 Uhr | ||
Die Ausstellung «Alles wird Kunst sein» lädt auf eine Zeitreise vom Mittelalter bis zur Gegenwart ein. Neben Skulpturen aus der Renaissance sowie Gemälden aus Impressionismus und Moderne wird auch Kunst aus der Zeit des Nationalsozialismus zu sehen sein, die von den damaligen Machthabern als «entartet» diskriminiert worden war. «Wir haben uns entschieden, die Bilder in einen neuen Kontext zu stellen, die man sonst nicht zusammen sieht», sagte Museumsdirektor Hermann Arnhold.
Neben weiteren vier Ausstellungen werden im nächsten halben Jahr auch Konzerte, Theateraufführungen und Vorträge aus unterschiedlichen Blickwinkeln Bezug auf das Thema Kunst oder einzelne Exponate nehmen. In der Reihe «Glanzstücke» werden unter anderem Gemälde von Theodor Rombout sowie Marc Chagall in klassischen Konzerten zum Klingen gebracht. Das Landesmuseum war am 17. März 1908 eröffnet worden. Damals lag der Schwerpunkt vor allem auf der Sammlung und Bewahrung von westfälischer Kunst. Einen ersten Einschnitt stellte die Herrschaft der Nationalsozialisten dar: 43 Werke wurden konfisziert und gingen verloren. Durch Bombenangriffe wurde das Museum teilweise zerstört. Ab 1965 widmete sich die Sammlung stärker der internationalen Moderne, bis 1977 mit den ersten «Skulptur Projekten« eine weitere einschneidende Veränderung eintrat. Als nächstes Projekt steht der geplante Neubau des LWL-Landesmuseums an, der Anfang 2009 beginnen soll. |
























































