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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Ausstellung in Hannover zeigt Klassiker der DDR-Karikatur PDF Drucken E-Mail
Freitag, 07. März 2008 um 16:27 Uhr

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Dennoch waren sie beim Volk ungeheuer beliebt - und die Zeichner nutzten subtile Methoden, um die Verhältnisse aufs Korn zu nehmen. Welche Meisterschaft sie dabei entwickelten und von welch künstlerischer Qualität die Zeichnungen waren, davon können sich Besucher des Wilhelm-Busch-Museums Hannover von diesem Samstag (9. März) bis zum 1. Juni ein Bild machen. Die Schau «Eulenspiegel - Klassiker der ostdeutschen Karikatur» zeige 391 Werke von elf «stilbildenden» Satirikern, sagte Museumsdirektor Hans Joachim Neyer am Freitag.

Die Ausstellung sei für das Wilhelm-Busch-Museum nicht ohne Risiko. «Auch 18 Jahre nach der Wiedervereinigung kennt man sich noch nicht in Ost und West», sagte Neyer. Der Witz der DDR-Karikaturen werde im Westen häufig nicht verstanden und auch nicht gemocht. Die Ausstellung sei deshalb ein Versuch der Annäherung, finanziell gefördert vom Austauschfonds Ost-West der Kulturstiftung des Bundes.

Viele der elf Künstler, deren Werke im Wilhelm-Busch-Museum zu sehen sind, sind in den vergangenen Jahren gestorben, wie etwa Heinz Behling, Heinz Jankofsky oder Manfred Bofinger. Andere, wie Reiner Schwalme und Barbara Henniger, arbeiten noch immer sehr erfolgreich.
Alle haben sie im Satire-Magazin «Eulenspiegel» veröffentlicht, dass in der DDR mit einer Auflage von 500 000 erschien und an den Kiosken meist sofort vergriffen war. Die Zeitschrift gibt es noch immer.

Henniger, die einzige Frau in der Schau, nimmt seit eh und je die Unzulänglichkeiten der Gesellschaft aufs Korn. 1979 entlarvt sie zum Beispiel die ideologisch aufgeladene Jugendweihe als Kommerzveranstaltung, bei der es die «geweihten» Jugendlichen vor allem auf Geldgeschenke der Verwandtschaft abgesehen hatten. 2003 lässt sie zwei feine Herren über ihre Beteiligung beim Aufbau Ost sprechen. Auf die Frage des einen, was sein Gegenüber im Osten saniert habe, antwortet dieser: «Mich!».

Zu der Schau ist im Museum das Buch «Eulenspiegel - Klassiker der ostdeutschen Karikatur» erhältlich (240 Seiten), Preis: 36 Euro, (Internet: www.wilhelm-busch-museum.de)


Tags: museum  wilhelm  busch  ost  schau  abstrakte kunst  
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