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Abstrakte Kunst


von Michael Külbel




artefacti® - Dies ist der Onlineshop des Altenburger Künstlers Michael Külbel. Hier können Sie die abstrakte Kunst des Künstlers direkt erwerben. Jedes Bild ein Unikat. Kein Bild wird mehrfach angefertigt. Der Künstler verfügt über eine aussagekräftige Vita, hatte zahlreiche Ausstellungen und einige Großprojekte. Mehr über den Künstler und seine abstrakte Kunst erfahren Sie auf seiner website www.mk4art.de

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Kunst & Kultur

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Erste Dani-Karavan-Retrospektive in Deutschland PDF Drucken E-Mail
Samstag, 08. März 2008 um 10:27 Uhr

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Die Ausstellung im Berliner Martin-Gropius-Bau, die vom kommenden Freitag (14. März) an zu sehen ist, soll auch ein Beitrag zum 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel sein, wie die Veranstalter betonten. Sie war zuvor im Tel Aviv Museum of Art zu sehen.

Die Ausstellung im ersten Obergeschoss des Gropiusbaus gibt in 20 Räumen einen umfassenden Überblick über Karavans Schaffen. Außerdem entwickelte der Künstler für die Berliner Ausstellung neue Installationen. Karavan erschließe künstlerisch «die Erinnerungspotenziale eines Ortes», heißt es in der Ankündigung zur Ausstellung. In Berlin reagiere er auf «die Spuren der faschistischen Vergangenheit, der Teilung der Stadt und ihrer Überwindung». So soll am Eingangsportal des Martin-Gropius-Baus in unmittelbarer Nähe der einstigen Mauer eine Arbeit direkt auf den Ort Bezug nehmen. Der Gropius-Bau befindet sich auch in direkter Nachbarschaft des Dokumentationszentrums «Topographie des Terrors» am einstigen Sitz der Zentralen von Gestapo und SS in Nazi-Deutschland.

Der 1930 in Tel Aviv geborene Karavan machte sich zunächst als Bühnenbildner für Theater- und Tanzcompagnien wie die berühmte Martha Graham Dance Company einen Namen. Sein erstes Hauptwerk, das 1968 vollendete Negev-Monument in Beersheba, trug ihm internationale Anerkennung ein. Aufmerksamkeit erregte auch die Walter Benjamin gewidmete Arbeit «Passages» (1990-1994) in Portbou an der spanisch- französischen Grenze, an dem Ort, wo sich Benjamin auf der Flucht vor den Nazis 1940 das Leben nahm.

Der heute in Paris und Tel Aviv lebende Karavan arbeitet in vielen Ländern und war unter anderem Teilnehmer der «documenta 6» in Kassel 1977. In Berlin entwarf er für den Bundestag das Werk «Grundgesetz 49» am Jakob-Kaiser-Haus, eine Installation aus 19 Glassteinen mit eingravierten Grundrechtsartikeln. Zurzeit verwirklicht er in der Hauptstadt das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Reichstagsgebäude geplante Mahnmal zur Erinnerung an die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma.

(Die Karavan-Retrospektive ist bis zum 1. Juni 2008 im Martin- Gropius-Bau zu sehen, Öffnungszeiten Mittwoch-Montag 10-20 Uhr, auch Osterdienstag 25.3. geöffnet)

(Internet: www.gropiusbau.de)


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