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Sonntag, 09. März 2008 um 09:02 Uhr |
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Dabei handele es sich um vier Installationen mit weiß gefassten Koffern, die an die Verfolgung, Deportation und Ermordung jüdischer Menschen in Mönchengladbach erinnerten, teilte Kastner am Samstag mit. Er verlange nun 25 000 Euro Schadenersatz. Die Klageschrift sei bereits fertiggestellt. Ein Sprecher der Stadtverwaltung wollte am Samstag zu den Vorwürfen keine Stellung nehmen. Es handele sich um ein «schwebendes Verfahren».
Kastner hatte die Installationen nach eigener Darstellung 2007 auf Einladung der Stadt ins Alte Museum nach Mönchengladbach gebracht. Mit diesen Werken seien Porträts, Lebensläufe und Dokumente jüdischer Familien verbunden gewesen. Nach der Ausstellung seien die Koffer im Untergeschoss des Museums bis zur weiteren Verwendung gelagert worden. Auf die Bitte, ihm die Koffer zu schicken, sei ihm dann mitgeteilt worden, die Koffer seien «entsorgt» worden. Die Stadt Mönchengladbach habe keinerlei Bereitschaft an einer gütlichen Einigung gezeigt, deswegen habe er rechtliche Schritte eingeleitet, sagte Kastner. Der Sprecher der Stadtverwaltung sagte auf Anfrage: «Wir haben da eine andere Position als der Künstler.» Näher zu dem Vorfall äußern wollte er sich aber nicht.
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