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Montag, 10. März 2008 um 21:29 Uhr |
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Kastners Forderung von 25 000 Euro Schadenersatz sei «sowohl dem Grunde nach als auch der Höhe nach unberechtigt», sagte am Montag ein Sprecher der Stadt Mönchengladbach. Der Künstler hatte erklärt, seine Museums- Installation aus weiß bemalten Koffern, die an Deportation und Ermordung der Juden in Mönchengladbach erinnern sollte, sei nach Ausstellungsende von der Stadt weggeworfen worden. Die Klageschrift sei bereits fertiggestellt. Der Stadt-Sprecher: «Wir warten die Klage ab, alles Weitere wird sich vor Gericht zeigen.»
Kastner hatte die Installationen nach eigener Darstellung auf Einladung der Stadt im Alten Museum geschaffen. Nach der Ausstellung seien die Koffer im Untergeschoss des Museums bis zur weiteren Verwendung gelagert worden. Auf die Bitte, ihm die Koffer zu schicken, sei ihm dann mitgeteilt worden, die Koffer seien «entsorgt» worden. Die Stadt Mönchengladbach habe laut Künstler keinerlei Bereitschaft an einer gütlichen Einigung gezeigt.
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