| Madrider Museum untersucht Maltechniken von Otto Dix |
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| Dienstag, 11. März 2008 um 20:50 Uhr | ||
Eine Ausstellung von Dix-Werken, die am Dienstag im Thyssen- Bornemisza-Museum eröffnet wurde, bietet keine großangelegte Retroperspektive, sondern widmet sich vorrangig dem Dix-Gemälde «Hugo Erfurth mit Hund» aus dem Jahr 1926, das den bedeutenden deutschen Fotografen porträtiert.
Der damals noch unbekannte Dix hatte den bereits etablierten Fotografen Erfurth 1920 in Dresden kennengelernt, wo der Künstler nach vier Jahren an der Front des Ersten Weltkriegs die Kunstakademie besuchte. Dix wurde später zu einem gesellschaftskritischen Vertreter des Expressionismus und der «Neuen Sachlichkeit», der heute vor allem bekannt ist für seine Abbildungen von Grauen des Kriegs. Das Ziel der Madrider Ausstellung ist zweigeteilt. Zum einen illustrieren 20 Exponate die Freundschaft von Dix und Erfurth, die wechselseitige Einflüsse von Malerei und Fotografie zutage treten ließ. Zum anderen beleuchtet die multimedial aufbereitete Exposition mit Hilfe von Detailansichten sowie Röntgen- und Infrarotaufnahmen ausgewählter Werke erste Skizzen des Künstlers unterhalb später aufgetragener Farbschichten. Diese beinahe detektivische Untersuchungen zeigen Dix in der Tradition der großen Meister der Renaissance, als dessen «bevorzugten Schüler» er sich selbst einst bezeichnete. Die Ausstellung «Otto Dix. Porträt von Hugo Erfurth. Techniken und Geheimnisse» ist bis zum 18. Mai zu sehen. |
























































